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  • Agglomerieren

    In der Pulveraufbereitung wird Agglomeration als ein Prozess der gezielten Vereinigung von Einzelpartikel zu kohäsiven Einheiten wie Agglomerat, Pellets oder Granulat definiert. Mit der Pulveragglomeration wird die Partikelgrößenverteilung zu einem gröberen Kornband verschoben, der die Handhabung und Lagerung der Schüttgüter erleichtert.

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  • Aseptik

    Das Wort „Aseptik“ leitet sich aus dem Begriff „Sepsis“ ab. Der Organismus von Säugetieren und Menschen entwickelt Gegenreaktionen, wenn eine Blutvergiftung vorliegt. Eine schwere Gegenreaktion wird Sepsis genannt. Sie kann sogar körpereigenes Gewebe und Organe zerstören. Mit dem „A“ am Anfang des Wortes wird das Gegenteil symbolisiert.

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  • CIP cleaning-in-place

    CIP (engl. für „Cleaning In Place“ also „Reinigung vor Ort“) ist ein Verfahren zur Reinigung von verfahrenstechnischen Apparaten. Die Definition und Zielsetzung von CIP kann wie folgt beschrieben werden: Erzeugen sauberer innerer Oberflächen einer Produktionsanlage ohne nennenswerte Änderung der für die Produktion benötigten Einbauten. Je nach Wasserdruck während der Reinigung unterscheidet man die Niederdruckreinigung (bis 3 bar), die Mitteldruckreinigung (bis 10 bar) und die Hochdruckreinigung (25-65 bar). Viele Apparatebauer sprechen eher von „washing in place“ (WIP).

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  • Coaten

    Das Coating (dt. ummanteln) von Partikeln wird angewendet, wenn Oberflächeneigenschaften von Rohprodukten zu ihrem Schutz modifiziert werden müssen. In der Mischtechnik nutzt amixon® das Prinzip des Coatings, um Mischgüter vor äußeren Einflüssen wie Feuchtigkeit und Sauerstoff zu schützen. Zudem sind Veränderungen der sensorischen Eigenschaften des Mischguts durch die Zugabe von Fetten, Ölen oder Wachs möglich. Kurz gesagt: Kurz gesagt: Coatingprozesse optimieren Eigenschaften eines Schüttgutes in Bezug auf Haltbarkeit, optische Erscheinung, Löslichkeit, Staubbindung, Fließverhalten, Haltbarkeit, chemische Reaktion und vieles mehr.

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  • Dispergieren

    Definition und Bedeutung des Prozesses in der Mischtechnik:

    Eine homogene Dispersion ist ein Schüttgut in dem die Porosität homogen verteilt vorliegt. Wenn Agglomerate vorhanden sind, dann müssen sie zerteilt werden, bis die Primärpartikle vorliegen. Als Dispergieren wird der Prozess der Herstellung eines homogenen Gemischs aus zuvor dispersen, heterogenen Stoffen bezeichnet. Unter Einsatz eines hohen Energieeintrags werden disperse Agglomerate aufgebrochen, diese auf möglichst gleiche Größen zerkleinert und dann strichfein in einem anderen Stoff verteilt.

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  • Vakuumtrocknung Schüttgüter und Suspensionen

    Beim Pulvertrocknen werden Flüssigbestandteile aus einem Schüttgut entfernt. Flüssigkeiten können sehr fest anhaften, insbesondere wenn die Pulverpartikel kleine Poren aufweisen. Diese werden Kapillare genannt. Kapillar gebundene Flüssigkeit wird durch Thermokinetik verdunstet..

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  • Durchlaufmischer, Kontinuierlichmischer, Durchflussmischer

    Andere Bezeichnung sind Kontinuierlich-Mischer oder Durchflussmischer oder Online-Mischer. Durchlaufmischer oder Durchflussmischer werden fast immer im Dauerbetrieb eingesetzt. Durchlaufmischer haben relativ kleine Abmessungen. Sie können aber große Volumenströme mischen. Durchflussmischer benötigen genau arbeitende Dosiersysteme. Wenn die Dosiersysteme fehlerhaft arbeiten, dann ist es schwer herauszufinden wieviel Mischgut bereits fehlerhaft produziert worden ist.

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  • Emulgieren-Emulsion

    Öl und Wasser sind nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten. Gelingt es dennoch, sie miteinander zu vermischen, spricht man von Emulgieren. Es liegt entweder eine Öl-Wasser-Emulsion oder eine Wasser-in-Öl-Emulsion vor.

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  • Fluidisieren, Pulver auflockern per Lufteintrag

    Ein Pulver ist fluidisiert, wenn alle Partikel von einem Gas umgeben sind. Die Pulverpartikel berühren sich nicht mehr. Die Reibung zwischen ihnen ist aufgehoben. Fluidisiertes Pulver verhält sich wie eine niederviskose Flüssigkeit. Kleineste Öffnungen im Gefäß (wie beispielsweise eine unvollständige Schweißnaht, undichte Armatur) führen zu unerwünschtem Staubaustritt. Fluidisierung findet umso leichter statt, je kleiner die Partikel sind.

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  • Granulation, Granulieren, Granulatoren

    Die korrekte Bezeichnung lautet „Agglomeration“ oder „Agglomeratgranulation“. Der Begriff Granulieren kann auch einen Zerkleinerungsprozess beschreiben, z.B. wenn ein Festkörper zu einer Ansammlung von Partikeln / Granulat zerkleinert wird. Bitte lesen Sie unseren ausführlichen Glossarartikel „Agglomerieren“ und unseren Blogbeitrag zum Thema „Agglomerieren“.

     

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  • Homogenisieren

    Unter Homogenisierung von Schüttgütern versteht man die gleichmäßige Verteilung von Korngröße, Feuchte, Farbe und Temperatur einer bereits vorhandenen Mischung oder Schüttung.

    Homogenisiersilos haben in der Mitte eine vertikale Mischschnecke. Damit können gut fließende, trockene Kunststoffgranulate homogenisiert werden.

    Kegelschneckenmischer und Gyraton-Mischer gehören zu den präzise arbeitenden Großmischern. Beide haben orbital bewegte Mischwerkzeuge. Sie arbeiten schonend und mit minimalem Energieaufwand. Sie erzeugen sehr hohe Mischqualitäten.

    Pneumatische Silomischer arbeiten ohne Mischwerkzeug. Das Mischgut wird durch das einströmende Gas verwirbelt. Die zu mischenden Materialien müssen feinkörnig, fluidisierbar, trocken und monodispers sein. Alle Komponenten müssen eine sehr ähnliche Schüttdichte aufweisen. Auf diese Weise können beispielsweise mehrere hundert Tonnen Zement homogenisiert werden. Das zugeführte Gas erzeugt viel Staub. Leistungsfähige Filter reinigen den Staub und führen das Gas aus dem Silo ab.

    Chargenmischer sind wesentlich kleiner. Sie arbeiten mit höheren Drehzahlen als Großmischer. Sie können die Korngröße von Pulvern verändern. Sie können Klumpen desagglomerieren. Sie können kleine Flüssigkeitsmengen im Pulver verteilen. Sie können feinste Partikel agglomerieren. Der spezifische Energieeintrag von Chargenmischern ist deutlich höher als der von Großmischern.

    Freifallmischer: Hier mischt ein asymmetrisch gestalteter Behälter, indem er sich langsam um eine horizontale Achse dreht. Die Mischgüter vollziehen im Mischer ein Überwerfen und Gleiten. Häufig sind im Mischraum Einbauten wie Schaufeln und Leitbleche vorhanden. Freifallmischer benötigen längere Mischzeiten. Sie mischen in der Regel schonend. Sie sind jedoch nur für frei fließende und staubarme Güter einsetzbar. Freifallmischer sollten nicht eingesetzt werden, wenn die Güter anhaftend sind oder sich die Schüttdichten/Partikelgrößen der Komponenten stark unterscheiden.

     

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  • Instantisieren

    Durch Instantisieren werden pulverförmige Stoffe bei Kontakt mit einer Flüssigkeit schnell benetzbar, dispergierbar und löslich gemacht.

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  • Mischen

    Unter Mischen versteht man das Verteilen eines oder mehrerer Stoffe in einem anderen Stoff. Die Stoffe unterscheiden sich in mindestens einer Eigenschaft voneinander. Die Stoffe können fest, flüssig oder gasförmig sein.

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  • Pelletieren

    Viele Mischfuttermittel werden zu Pellets gepresst. Aber auch Hackschnitzel für Feuerungsanlagen und Zuschlagstoffe für die Stahlschmelze. Kollerrollen pressen das Schüttgut durch Matrizen. Das so erzeugte Schüttgut ist staubfrei, entmischungsfrei und gut rieselfähig.

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  • Qualifizieren

    Verbraucherrechte werden in der Regel auf nationaler Ebene überwacht. Damit soll sichergestellt werden, dass nur Produkte in Verkehr gebracht werden, von denen keine Gefahr ausgeht.

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  • Rauheitskenngröße

    Bei Pulvermischern, Agglomeratoren, Vakuum-Mischtrocknern und Synthesereaktoren spielt die Oberflächenbeschaffenheit der produktberührten Teile eine wichtige Rolle.

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  • SIP

    Sterilisation in Place: beschreibt ein Reinigungsverfahren für verfahrenstechnische Anlagen

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  • Suspendieren

    Einbringen von Feststoffpartikeln in einer Flüssigkeit und diese dort z.B. durch mechanische Kräfte in Schwebe halten. Ein heterogenes Gemisch, welches zur Phasentrennung neigt.

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  • Totraum

    Ein Bereich innerhalb eines verfahrenstechnischen Apparates, der während eines Prozessschrittes nicht erreicht wird - solche Bereiche sind in einem Mischer zu vermeiden.

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  • Trocknen Vakuum Mischtrocknen

    Kontakttrocknung, Konvektionstrocknung, Reaktionsführung, Strippung, Abtrennung von Fluiden unter Druck-, Vakuumanregung und Temperierung. Trennen der Wirkstoffe von Lösungsmitteln und Waschlaugen sowie Fällungssuspensionen.

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  • Validierung

    Durch die Validierung wird der dokumentierte Beweis erbracht, dass ein Prozess oder ein System die vorher spezifizierten Anforderungen im praktischen Einsatz erfüllt. Hierzu sind die eingesetzten Apparate (z.B. Mischer) vorab zu qualifizieren.

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  • Homogenisierer

    Homogenisator, Homogenisierer oder Mischer?

    In der Feststoffverfahrenstechnik werden die Begriffe „Homogenisieren, Homogenisator“ und „Mischen, Mischer“ gleichbedeutend verwendet. Darunter versteht man das Verteilen einer Substanz in einer anderen mit dem Ziel, eine möglichst gleichmäßige Verteilung aller Partikel zu erreichen. Das Ergebnis ist ein homogenes Pulvergemisch. Homogenität wird hier gleichgesetzt mit der idealen Mischgüte eines homogenen Schüttgutes.

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  • Partikelgrößenverteilung

    Die Partikelgrößenverteilung beschreibt die Größe und Anzahl der Partikel. Dabei kann ein disperses Feststoffsystem, eine Suspension oder eine Emulsion betrachtet werden. Manchmal wird auch von einer Korngrößenverteilung gesprochen. Gemeint ist das Gleiche, nämlich die Partikelgrößenverteilung.

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  • Vakuummischer

    Dieser Beitrag zum Thema Vakuum bezieht sich auf Mischer, Vakuummischer/-trockner und Synthesereaktoren, wie sie in Betrieben der chemischen, pharmazeutischen und Lebensmittelindustrie eingesetzt werden.

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