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Automatische Nassreinigung

 

Auf der linken Seite ist eine WIP-Anlage zu sehen:

  • Vorlagegefäß für Frischwasser befindet sich darin
  • sterile Hochdruckpumpe
  • Dosiereinheit für waschaktive Additive
  • Pneumatisch betätigte Ventile

Bei der automatischen Nassreinigung werden die Innenflächen von Anlagen mit Flüssigkeiten gereinigt, ohne dass Apparate dafür zerlegt werden müssen. Typischerweise zirkulieren Wasser, Laugen, Säuren und gegebenenfalls Desinfektionslösungen in einem geschlossenen Kreislauf durch die Anlage. Der Ablauf erfolgt in definierten Schritten: Vorspülen, alkalische Reinigung, Zwischenspülen, saure Reinigung und Klarspülen. 

Temperaturen, Zeiten, Volumenströme und Chemikalienkonzentrationen werden automatisch geregelt und dokumentiert. In Hygienebereichen spricht man häufig von CIP-Systemen (Cleaning in Place). Diese sind auf ein geeignetes Apparatedesign mit totraumarmen, vollständig benetzbaren Innenflächen angewiesen. 

In Betrieben, die pulvrige Stoffe herstellen oder veredeln, kommt ein weiterer wichtiger Prozessschritt hinzu. Das ist die restlose Trocknung der Anlage.