Glossar

3-A Sanitary Standards, Inc.

3-A SSI ist ein unabhängiges, gemeinnütziges Unternehmen, das sich der Entwicklung von Hygieneausrüstungen für die Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie widmet.

Es vertritt die Interessen von drei Interessengruppen mit einem gemeinsamen Bekenntnis zur Förderung der Lebensmittelsicherheit und der öffentlichen Gesundheit - Regulierungsbehörden, Ausrüstungshersteller und Verarbeiter.
http://www.3-a.org

Agglomerieren-Granulieren

Kornvergrößern, Aufbaugranulieren zum Vermeiden von Entmischungen und zum Verbessern der Handhabungseigenschaften, zum Binden von Stäuben.

Babynahrung, Tee, Automaten-Instants inertisieren: Löslichkeit, Sinkverhalten und Dispergierbarkeit beeinflussen. Trockenperlen von Ruß, Aufbaugranulieren von Kautschuk und Keramikrohgemengen. Präparieren von Spül- und Waschmittelkomponenten mit sogenannten Sprengmitteln, Hydrophobieren von hygroskopischem Kunststoffpulver, Aufbereiten von Isolations- und Füllmassen, Antistatika, Antiflamm-Mittel, kontinuierliche Heiß-/Kaltaufbereitung von PVC-Massen. Mechanisches Legieren, Präparieren von Metallpulver für isostatisches Verpressen.

Aseptik

Aseptik bezeichnet die keimfreie Behandlung, Arbeiten unter keimfreien Bedingungen und die Herstellung steriler Produkte für den Pharmabereich.

ASME

Die American Society of Mechanical Engineers (ASME) ist ein Berufsverband der Maschinenbauingenieure in den USA.

Der Verband wurde 1880 gegründet. Der Verband erarbeitet technische Richtlinien und Standards insbesondere für Druckbehälter. Darüber hinaus fördert er die Wissenschaft und Ingenieurtechnik und bietet Weiterbildungskurse an. In Deutschland erfüllt der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in vielen Bereichen eine ähnliche Funktion wie die ASME. In vielen Ländern der Welt werden ASME-Standards verwendet. Die Kenntnis und Anwendung dieser Standards ist deshalb auch für viele in Deutschland ansässige Firmen wichtig, um Waren und Dienstleistungen exportieren zu können.

ATEX

ATEX ist ein weit verbreitetes Synonym für die ATEX-Richtlinien der Europäischen Union.

Die Bezeichnung ATEX leitet sich aus der französischen Abkürzung für ATmosphères EXplosibles ab. Die Direktive umfasst aktuell zwei Richtlinien auf dem Gebiet des Explosionsschutzes, nämlich die ATEX-Produktrichtlinie 2014/34/EU und die ATEX-Betriebsrichtlinie 1999/92/EG. https://de.wikipedia.org/wiki/ATEX

CIP

engl. für Cleaning In Place (Reinigung vor Ort) Verfahren zur automatisierten Reinigung von verfahrenstechnischen Apparaten. Die Definition und Zielsetzung von CIP kann wie folgt beschrieben werden: Erzeugen sauberer innerer Oberflächen einer Produktionsanlage ohne nennenswerte Änderung der für die Produktionsfahrt benötigten Einbauten. Je nach Wasserdruck während der Reinigung unterscheidet man die Niederdruckreinigung (bis 10 bar) und die Hochdruckreinigung (25-65 bar).

Anforderungen an die Konstruktion:

  • vollständige Benetzung aller inneren Oberflächen durch die Reinigungsmittel
  • keine Sprühschatten in Behältern
  • keine Luftblasen in Ventilen, Pumpen, Rohrleitungen, Stutzen, Dichtungen und Querschnittserweiterungen jeder Art
  • keine nicht durchströmbaren Toträume
  • Vermeidung nur schwer zu benetzender Flächen z.B. enge Spalte an Dichtungen, Flanschen, Behälterstutzen völlige Entleerbarkeit der Anlage

CleverCut®

Gereinigtes Wasser wird auf ungefähr 4.000 bar verdichtet und von einer Saphir-Düse auf das zu schneidende Material geleitet. Wahlweise kann dem Wasser Sand beigemischt werden. Der Schneidstrahl wirkt wie ein dünnes Diamantsägeblatt. CNC-Befehlsdaten lenken den Schneidstrahl dreidimensional über das Werkstück.

  • Werkstückabmessungen können bis zu 3 Meter mal 3 Meter mal 6 Meter betragen
  • Wandstärke kann variieren von 1mm bis zu 200 mm
  • Während des Trennens gibt es keine Schnittkräfte
  • Es gibt keine Gefüge-Veränderung, die Bauteile bleiben kalt
  • Ideal zur Herstellung von Inspektionstüren und für sphärische Schweißvorbereitungen

http://www.clevercut.com

Coaten

Ummanteln von Schüttgütern und Mischungen zum Schutz vor äußeren Einflüssen wie Feuchtigkeit, Sauerstoff oder zum Verändern der sensorischen Eigenschaften mittels Fett, Öl, Wachs, usw.

  • Ummanteln von Wirkstoffen zum Beschleunigen oder Hemmen der Löslichkeit bzw. Oxidation, oder zur Erzielung eines Retardeffekts.
  • Gewürzcompounds mit Hartfett ummanteln, Marinaden mit Pulver umhüllen.
  • Lecithine aufziehen, Salze mit Fett ummanteln.
  • Seltene Erden hydrophobieren, Eisenkern-Magnetwerkstoffe mit Lack ummanteln, Rußpellets filmlackieren und verrunden, Düngemittel ummanteln.
  • Granulate mit Duktilitäts-Hilfsmitteln belegen.
  • Coaten von Metallpartikeln:
    • xs < 0,1 µm mit Nanopulver
    • xs < 10-3 µm, Ummanteln von Agglomeraten mit Filmen und Glasuren.

ComDisc®

Ein von amixon® entwickeltes Verfahren, welches die restlose Entleerung des Mischgutes aus einem Mischer zu bis zu 99,997% und mehr gewährleistet. Die Kombination aus der Erzeugung idealer Mischgüter und der anschließenden Austragung des Mischgutes maximiert die Effizienz des Produktionsprozesses.

Desagglomerieren

Vereinzeln von Wirkstoffpartikeln und mikrofeines Verteilen von Flüssigkeiten.

Hierbei entstehen häufig Agglomerate, welche meist unerwünscht sind. In diesem Fall sind diese mittels Scherdispersern oder Smizern (Mahlmischen) zu zerstören (zu desagglomerieren). Anwendungsbeispiele: Zum besseren Entfalten der Aromen werden Gewürze vereinzelt und Flüssigkeiten mikrofein verteilt.

Dispergieren

Der Begriff bezeichnet die feine Verteilung eines festen oder flüssigen Stoffes in einer Basisrezeptur. Es handelt sich dabei um mindestens 2 Komponenten.

Dispergieren und Desagglomerieren

Desagglomerierendes Mischen ist zufallsbedingt und resultiert aus dem hochtourigen Verströmen und Verwirbeln des Mischgutes bei hoher Energieeintragung.

Durch verreiben und vereinzeln werden Primärpartikel desagglomeriert, die im Falle kleiner Korngrößen zur Agglomeration oder Aggregation neigen. In der Praxis geschieht das Desagglomerieren durch Scherung, Prallbeaufschlagung und Reibung (Schneidrotoren, HighShearBlades, Dissolver, Intensivmischer).

  • amixon® verfügt über patentierte Smizer und Rotor-Statoren.
  • Die erzielbare Mischgüte ist umso höher, je feiner die Einzelkomponenten aufgeschlossen sind.
  • Die Mischgüte beschreibt die Gleichverteilung/ Homogenität der Komponenten.

amixon® garantiert technisch ideale Mischgüten, die in der Praxis nicht mehr verbesserbar sind!

EHEDG

Die European Hygienic Engineering and Design Group (EHEDG)

ist ein Zusammenschluss von Ausrüstern für die Lebensmittelherstellung, lebensmittelverarbeitenden Firmen, Forschungsinstituten und Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitswesens als Stiftung. Sie wurde 1989 mit dem Ziel gegründet, Hygienemaßnahmen während der Herstellung und Verpackung von Lebensmitteln zu unterstützen
https://www.ehedg.org
https://de.wikipedia.org/wiki/European_Hygienic_Engineering_and_Design_Group

Emulgieren-Emulsion

Liegen zwei oder mehr nicht mischbare Flüssigkeiten wie Öl und Wasser vor und versucht man diese miteinander zu mischen, wird dieser Vorgang Emulgieren genannt.

Bei einer Emulsion liegt ein mehr oder weniger verteiltes Gemisch der beiden Flüssigkeiten vor. Zum Vermeiden einer erneuten Phasentrennung kann zusätzlich ein Tensid (= Emulgator) eingesetzt werden. Das Emulgieren kann meist nur unter Einwirkung von sehr hohen Scherenergien durchgeführt werden.

FDA

Die U. S. Food and Drug Administration (FDA, dt. Behörde für Lebens- und Arzneimittel) ist die Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde der Vereinigten Staaten.

Als solche ist sie dem amerikanischen Gesundheitsministerium unterstellt. Die FDA wurde 1927 gegründet und ihr Sitz ist in Silver Spring (Maryland, USA). Ihre Aufgabe ist der Schutz der öffentlichen Gesundheit in den USA. Die FDA kontrolliert die Sicherheit und Wirksamkeit von Arzneimitteln der Human- und Tiermedizin, biologischen Produkten, Medizinprodukten, Lebensmitteln und strahlenemittierenden Geräten. Dies gilt für in den USA hergestellte wie auch für importierte Produkte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Food_and_Drug_Administration

Fluidisieren

Von einem fluidisierten Zustand wird bei Schüttgütern dann gesprochen, wenn durch mechanische Bewegung das Schüttgut sich annähernd wie eine Flüssigkeit verhält.

GMP

Unter Gute Herstellungspraxis (engl. Good Manufacturing Practice, Abk. GMP)

versteht man Richtlinien zur Qualitätssicherung der Produktionsabläufe und -umgebung in der Produktion von Arzneimitteln und Wirkstoffen, aber auch bei Kosmetika, Lebens- und Futtermitteln. In der pharmazeutischen Herstellung spielt die Qualitätssicherung eine zentrale Rolle, da hier Qualitätsabweichungen direkte Auswirkungen auf die Gesundheit der Verbraucher haben können. Ein GMP-gerechtes Qualitätsmanagementsystem dient der Gewährleistung der Produktqualität und der Erfüllung der für die Vermarktung verbindlichen Anforderungen der Gesundheitsbehörden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gute_Herstellungspraxis


Homogenisieren

Alles zum Thema Homogenisieren u.a. in der Lebensmittel-, Pharma- oder Chemieindustrie

Grundsätzlich besagen die Begriffe Homogenisieren und Mischen in der Schüttguttechnik dasselbe. In der Praxis jedoch wird oft unterschieden. Mischen bedeutet zumeist die genaue Verteilung kleiner Komponenten in einer anderen größeren Komponente. Homogenisieren hingegen bezieht sich oft auf die Gleichverteilung von Partikelgrößen, Feuchtigkeit, Farbe, Temperatur, usw. einer bereits bestehenden Mischung oder eines Haufwerkes.

Im Gegensatz zum desagglomerierenden Mischen geschieht das Homogenisieren zumeist schonend bei möglichst geringer Energieeintragung. Idealerweise bleiben dabei die Partikelformen und die Partikelgrößen erhalten. Soll ein Rohstoff im industriellen Maßstab verarbeitet oder verändert werden, ist es notwendig, dass das Ausgangsmaterial möglichst homogen vorliegt. Insofern ist ein Silo mit integrierter Homogenisier-Vorrichtung angeraten.

Sogenannte Homogenisier-Silos oder großvolumige amixon®-Mischer stehen für derartige Aufgaben zur Verfügung. Ein und derselbe amixon® Mischer kann sowohl ideal schonend homogenisieren mit minimalem Energieeintrag, als auch desagglomerierend dispergieren mit sehr hohem Energieeintrag.

Besondere Anwendungsgebiete sind die

  • Grundstoffaufbereitung,
  • Gewürzaufbereitungen,  (Siehe auch Lebensmittel)
  • Instantsuppenmischungen,
  • Pharmazie und Kosmetik  (siehe auch Pulvermetallurgie und Feinkeramik)
  • Backmischungen,
  • Tablettenmassen für Brausetabletten,
  • Cappuccino Mixturen,
  • Babynahrung,  (siehe auch Life-Science)      
  • Dessertmischungen,
  • Instant Drink Mischungen,
  • Pflanzenschutzpräparate, die in Wasser aufgelöst werden.


amixon® Homogenisierer mit 50 m³ Nutzinhalt und mehr werden oft mit MultiPlane® Mischwerkzeugen ausgestattet. Der Vorteil ist, dass die Homogenisierung und Vermischung besonders schonend stattfindet und die Entleerung besonders hochgradig geschieht. Sowohl das Homogenisieren als auch das Präzisionsmischen soll mit minimalem Energieeintrag stattfinden. Das schont die Mischgüter, die Umwelt und den Geldbeutel des Mischbetriebes. Die Lebensdauer eines amixon® Mischers beträgt oft 20 bis 30 Jahre. So macht es Sinn, in einen hochwertigen amixon® Mischer zu investieren.

Prozess des Homogenisierens

Der Prozess des Homogenisierens wird vom rotierenden Mischwerkzeug bewirkt. Die Mischgüter werden entlang der Wandung aufwärts gefördert. Oben angekommen strömen die Güter im Zentrum des Mischraumes abwärts. Dieser Strömungsvorgang ist universell und weitgehend unabhängig von den Fließeigenschaften der beteiligten Komponenten. Es spielt auch keine Rolle ob die Güter feucht oder trocken sind. Nach kurzer Zeit liegt eine technisch ideale Homogenität vor, die in der Praxis nicht mehr verbesserbar ist.

Einsatzgebiete der Homogenisierung

Die Einsatzgebiete der Homogenisierung sind vor allem die Lebensmittel-, Chemie- und die Pharmaindustrie. Meist zur Herstellung von Emulsionen. Ein Homogenisator arbeitet unter hohem Druck, kostet entsprechend im Unterhalt und ist wartungsintensiv. Eine optimale Homogenisierung kann bei vielen Produkten bereits mit einer Mischanlage erreicht werden. In den meisten Bereichen werden mit einem Mischer 0,5 bis 5 Micron erreicht. Mit einer Mischanlage lässt sich - je nach Einsatzgebiet - auch ein Hochdruck Homogenisator ersetzen. Ein Mischer arbeitet mehrstufig mit speziellen Statoren, die ultrafein angelegt sind. Sie erzeugen eine intensive Scherkraft. So werden sowohl die Mischzeit als auch die Durchgänge reduziert. Im Einsatzgebiet für industrielle Anwendungen wie z. B. für Schmiermittel werden heute Mischmaschinen und Systemlösungen verlangt.

Wie funktioniert Homogenisieren?

Ein vakuumfester Mischbehälter übernimmt die Schritte in der chemischen Homogenisierung. (siehe auch Chemie) Diese Anlage arbeitet mit zwei Rotoren. Sie bewegen sich im Gleichlauf, aber auch im Gegenlauf. So können die einzelnen Schritte besser überwacht werden. Mit der Schereinwirkung und der Pumpleistung kommt eine bisher ungeahnte Qualität zum Vorschein. Homogenisiert wird, damit die Bestandteile sich alle zu gleichen Teilen zersetzen. Bei Lebensmitteln spricht man von einer homogenen Mischung. Unterschiedliche Bestandteile wie z. B. bei der Milch werden damit gleichgesetzt.

Reinigung der Mischanlage

Der Reinigungsprozess für Mischanlagen und Homogenisatoren erfolgt über ein System mit hinterlegter Steuerung. Meist laufen diese Programme automatisch ab und gewährleisten eine hocheffiziente Reinigung aller Bauteile der verfahrenstechnischen Anlage. Auch die indirekten Bauteile die man nicht sieht, wie beispielsweise Ventile, Pumpen oder Dichtungen, werden mit gereinigt. Die Steuerung der Anlage erfolgt voll automatisch. Ein sogenanntes CIP Programm (CIP = "Cleaning In Place") beginnt mit den verschiedensten Reinigungsstufen. Die Reinigungszeit, die Temperatur, sowie die Rührwerks- und Homogenisatordrehzahlen lassen sich beliebig an dem Parameter einstellen und ändern.

Instantisieren

Durch das Instantisieren wird pulverförmigen Stoffen eine hohe Benetzbarkeit, Dispergierbarkeit, Löslichkeit und Fließfähigkeit verliehen.

Das Instantprodukt liegt meist in Pulverform vor und muss nur noch mit einer weiteren Komponenten (meist einer kalten, warmen oder heißen Flüssigkeit) angerührt werden, um innerhalb kürzester Zeit ein trink- oder essbares Produkt zu erhalten (instant = sofort).

Mischen

Sanftes Homogenisieren bis Intensivvermischen im selben Apparat.

Hochkonzentrierte Wirkstoffcompounds als Premix homogenisieren und in Trägerstoffe verteilen: Antibiotika, Inhaler, Schmerzmittel, Vitaminpräparate, etc. Trockensuppen, Babynahrung, Backmittel, Bakterienkulturen, Convenient-Instants, Gewürze, Hydrokolloide präparieren, Instantpudding, Müsli, Phosphorsäurederivate für Colagetränke, Kaffee, Sportlernahrung, Speisesalz jodieren, Tabak, Activagents oder Katalysatoren, organische oder anorganische Farbpigmente, Batteriemassen, Düngemittel, Feuerlöschpulver, Pflanzenschutzmittel (Fungizide, Herbizide, Insektizide), Trennmittel, Waschmittel, Sprengmittel, Duromere und Elastomere, Rohstoffaufbereitung, Einfärbungen, FDA konforme Masterbatch-Kunststoffpräparation für die Medizintechnik, Pulverlack-Dryblends mit Harzen und Füllstoffen, Dotierung von Farbkörpern, Pigmenten, Hochtemperaturwerkstoffen, Supraleitern, Keramikpulver als Dielektrikum von Elektrokondensatoren.

MultiPlane®

Das MultiPlane® Mischwerkzeug mischt besonders schnell und schonend bei minimaler Energieeintragung. Die anschließende Entleerung erfolgt schnell und ohne Entmischung.

Pelletieren

Erzeugen von kugelförmigen Partikeln aus einer pulverförmigen Mischung mittels eines flüssigen Additivs - Pellets weisen üblicherweise eine höhere Dichte auf als Agglomerate und sind sehr kompakt.

Qualifizieren

Beim Qualifizieren von verfahrenstechnischen Apparaten wie z.B. Mischern und Mischtrocknern wird dokumentiert getestet, ob der Apparat die für den Prozess spezifizierten Anforderungen besitzt.

Diese Qualifizierung kann im Idealfall vom Apparatehersteller durchgeführt, bzw. die entsprechenden Dokumente zumindest zur Verfügung gestellt werden.

Rauheitskenngröße

Hierdurch wird zumeist die Qualität der produktberührten sowie äußeren Oberflächen eines Prozessapparates beschrieben.

Durchgesetzt hat sich in diesem Zusammenhang die Rauheitskenngröße 'Ra' als arithmetisches Mittel der Abweichungen von der Mittellinie.

SinConvex®

Die Außenkontur des SinConvex®-Mischwerks von amixon® ist wie eine Sinuswelle geformt.

Es bewirkt, dass die Mischgüter entlang der Gefäßwandung aufwärts gefördert werden und im Gefäßzentrum abwärts fließen. Das Ergebnis dieses Vorgangs ist eine ideale Mischgüte, die nach Angabe in der Praxis nicht mehr verbessert werden kann.
https://trademarks.justia.com/777/41/sinconvex-77741244.html

SIP

Sterilisation in Place: beschreibt ein Reinigungsverfahren für verfahrenstechnische Anlagen

z.B. in der Pharmazie, wobei die produktberührten Oberflächen der Anlage definitionsgemäß ohne größere Demontage gereinigt werden können. Vergleichbar mit CIP - Cleaning in Place, wobei hier die Sterilisierung noch zusätzlich mit Heißdampf (per Überdruck oder Schleppgas) oder mittels Chemikalien durchgeführt wird.

Suspendieren

Einbringen von Feststoffpartikeln in einer Flüssigkeit und diese dort z.B. durch mechanische Kräfte in Schwebe halten. Ein heterogenes Gemisch, welches zur Phasentrennung neigt.

Totraum

Ein Bereich innerhalb eines verfahrenstechnischen Apparates, der während eines Prozessschrittes nicht erreicht wird - solche Bereiche sind in einem Mischer zu vermeiden.

Während des Mischens ist eine totraumfreie, volumenbeherrschende Totalverströmung zu initiieren, damit der komplette Mischerinhalt innerhalb kürzester Zeit ideal gemischt vorliegt.

Trocknen-Vakuum-Mischtrocknen

Kontakttrocknung, Konvektionstrocknung, Reaktionsführung, Strippung, Abtrennung von Fluiden unter Druck-, Vakuumanregung und Temperierung. Trennen der Wirkstoffe von Lösungsmitteln und Waschlaugen sowie Fällungssuspensionen.

Zumeist im Anschluss an die Agglomeration: schonendes Trocknen von Babynahrung, Automateninstants, Trockensuppen oder auch Cappuccino. Vakuum-Mischtrocknen von synthetisierten PP- und PE-Spezialitäten nach der Fällung oder Strippung Trocknen von wässrigen, alkoholischen oder anderen Lösemittelsuspensionen durch Vakuumanregung und Temperierung.

USDA

United States Department of Agriculture - das Landwirtschaftsministerium der USA

ist verantwortlich für die Nahrungsmittelsicherheit, fördert die gesunde Ernährung und bekämpft den Hunger.

Vakuumtrockner

Die Verfahrenstechnik des Trocknens im Vakuumtrockner ist besonders interessant für pulvrige oder granulatige Güter, die im kühlen Zustand getrocknet werden sollen.

Viele pharmazeutische Wirksubstanzen verlieren ihre Wirkung, wenn sie erwärmt werden. Darüber hinaus gibt es viele Syntheseprodukte, die aufgrund ihrer Toxizität nicht mit der Umgebung in Kontakt geraten dürfen. Liegt einer der beiden Fälle vor, ist die Trocknung im Vakuumtrockner die Verfahrenstechnik der Wahl. Der Siede/ Verdampfungspunkt einer wässrigen Suspension wird durch das Anlegen des Vakuums im Vakuumtrockner von 100°C auf beispielsweise 35°C reduziert. So kann bei niedriger Temperatur sehr effektiv im Vakuumtrockner getrocknet werden. Ein beheizter Filter trennt den aufsteigenden Brüden von Staubresten die möglicherweise mit dem Dampf aufsteigen. Die Brüden werden im Kondensator verflüssigt und gesammelt. Das von der Vakuumpumpe ausgetragene Restgas ist in der Regel sauber und unkritisch für die Umwelt. Insofern handelt es sich um ein nahezu geschlossenes System.

Gefriertrocknung für wasserfeuchten Güter

Eine Sonderform des Vakuum Trocknens die Gefriertrocknung. Hier werden die wasserfeuchten Güter gefroren. Durch Anlegen eines besonders wirkungsvollen Vakuums sublimiert das Eis in die Gasphase unter Umgehung der Flüssigphase.

Vakuum Mischtrockner in vertikaler Bauart

Diese Trockner garantiert einen intensiven Wärmetausch und der gesamte Mischraum ist temperiert - darüber hinaus sind ebenfalls die Mischwerkwelle, die Mischarme und die Mischwendel temperiert.

Validierung

Durch die Validierung wird der dokumentierte Beweis erbracht, dass ein Prozess oder ein System die vorher spezifizierten Anforderungen im praktischen Einsatz erfüllt. Hierzu sind die eingesetzten Apparate (z.B. Mischer) vorab zu qualifizieren.

WaterDragon®

System für automatisch arbeitende Nassreinigung mit automatischer Trocknung

WaterDragon® arbeitet automatisch im geschlossenen System praktisch ohne Sprühschatten. Das System entleert und trocknet sich vollständig und verschließt druckdicht und vakuumdicht. Es bietet eine einfache Ansteuerung, benötigt nur einen Linearantrieb, braucht wenig Bauraum und weist ein geringes Gewicht auf. Für den Trocknungsvorgang können große Warmluftmengen eingetragen werden, ohne dass der Rotationswaschkopf belastet wird. Einbaulagen: horizontal, vertikal oder geneigt.