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Produkte der Instant-Food-Industrie

Instant-Food-Produkte werden nicht im Produktionsprozess bewertet, sondern bei der Anwendung. Ob sich ein Produkt gleichmäßig löst, klumpenfrei dispergiert oder reproduzierbar dosieren lässt, entscheidet über Akzeptanz und Qualität. Genau diese Eigenschaften müssen bereits bei der Herstellung gezielt eingestellt werden.

In der Praxis entstehen komplexe Trockenmischungen aus Pulvern, Granulaten, Agglomeraten oder Flocken mit sehr unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften. Partikelgrößen, Dichten und Fließeigenschaften variieren deutlich, sollen im Endprodukt jedoch als funktionale Einheit wirken.

Aus diesen Rohstoffen entstehen Trockenmischungen, die entweder direkt abgefüllt oder als Vormischung für weitere Prozessschritte eingesetzt werden – mit klar definierten Anforderungen an Funktion, Gleichmäßigkeit und Reproduzierbarkeit.

Typische trockene Produkte der Instant-Food-Industrie sind:
Instant-Suppen und -Saucen, Instant-Brühen, Trockenmischungen für Saucen und Dressings, Getränkepulver, Protein- und Functional-Food-Premixes, Dessert- und Getränkebasen, Back- und Teigvormischungen sowie Vormischungen mit Stärke-, Protein- oder Hydrocolloid-Anteilen.

Anforderungen beim Mischen und Veredeln

In der Instant-Food-Produktion ist das Mischen kein vorbereitender Schritt, sondern der Prozess, in dem die späteren Produkteigenschaften gezielt eingestellt werden. Löslichkeit, Benetzbarkeit, Dispergierverhalten und sensorische Gleichmäßigkeit entstehen hier.

Viele Rezepturen enthalten Komponenten mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften. Diese müssen gleichmäßig verteilt werden, ohne dass es zu Entmischung, Klumpenbildung oder Veränderungen der gewünschten Produktstruktur kommt. Gleichzeitig sollen funktionelle Eigenschaften stabil und reproduzierbar erreicht werden.

Häufig ist zudem die kontrollierte Zugabe flüssiger Komponenten wie Aromen oder Öle Teil des Prozesses. Diese müssen gleichmäßig in die trockene Mischung integriert werden, ohne lokale Überkonzentrationen oder Anhaftungen zu verursachen.

Je nach Produkt spielen auch thermische Prozessschritte eine Rolle, etwa zur Trocknung oder zur gezielten Beeinflussung funktionaler Eigenschaften. Ergänzt werden diese Anforderungen durch Staubvermeidung, gute Reinigbarkeit und häufige Rezeptur- und Produktwechsel.

Typische prozesstechnische Anforderungen in der Instant-Food-Industrie sind:
homogene Durchmischung komplexer Mehrkomponenten-Systeme, produktschonende Verarbeitung, kontrollierte Flüssigzugabe, gezielte Einstellung funktionaler Produkteigenschaften, Integration thermischer Prozessschritte, hygienegerechtes Anlagendesign sowie reproduzierbare Ergebnisse bei wechselnden Rezepturen.

amixon® Lösungen für die Instant-Food-Industrie

amixon® Mischer, Trockner und Reaktoren sind speziell geeignet für Anwendungen, bei denen funktionale Eigenschaften gezielt eingestellt und im Produktionsalltag sicher reproduziert werden müssen. Die Auswahl des Mischerkonzepts richtet sich nach Produktstruktur, Rezeptur und Prozessanforderung.

Für komplexe Trockenmischungen mit unterschiedlichen Partikeleigenschaften werden amixon® Vertikal-Einwellenmischer (VM) eingesetzt. Sie eignen sich für Anwendungen, bei denen homogene Ergebnisse bei gleichzeitig schonender Verarbeitung erforderlich sind.

Wenn hohe Durchsätze und kurze Mischzeiten im Vordergrund stehen, kommen amixon® Vertikal-Zweiwellenmischer (HM) zum Einsatz. Sie unterstützen stabile Prozesse bei wechselnden Rezepturen.

Der amixon® SpherHelics® Hohlkugelmischer (SH) ermöglicht sehr gleichmäßige Mischungen bei kurzen Mischzeiten und eignet sich für Anwendungen mit hohen Anforderungen an Mischqualität und hygienische Ausführung. 

Versuche im amixon® Technikum ermöglichen es, Mischprozesse und Produkteigenschaften praxisnah zu bewerten und für den industriellen Einsatz auszulegen.

amixon® bietet für die Instant-Food-Industrie individuell ausgelegte Industrie-Mischer, Trockner und Reaktoren für trockene Schüttgüter, integrierte Systeme zur Flüssigzugabe sowie verfahrenstechnische Entwicklung und Versuche im Technikum.

Wenn Sie Trockenmischungen für Instant-Food-Anwendungen entwickeln oder optimieren möchten, unterstützen wir Sie dabei, funktionale Eigenschaften sicher und reproduzierbar umzusetzen.

Sprechen Sie mit uns über Ihre Anwendung und Ihre produktspezifischen Anforderungen.

amixon® – Prozesstechnik für funktionale Trockenprodukte.

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FAQ

Für die Herstellung von frei fließenden Instantprodukten eignen sich vor allem kontinuierlich arbeitende Ringschichtgranulatoren, die für die Aufbauagglomeration feiner Pulver ausgelegt sind und eine präzise Kombination aus mechanischer Fluidisierung, gezielter Flüssigkeitseindüsung und thermischer Prozessführung bieten.

amixon® löst das mit dem Kontinuierlichmischer AMK: Er baut Agglomerate mit hoher Porosität auf und verbessert damit Benetzbarkeit, Löslichkeit und Dispergierbarkeit – also die Instant-Eigenschaften. Flüssigstoffe werden mikrofein eingetragen, Durchsatz und Verweildauer sind unabhängig voneinander einstellbar, der Mischraum ist temperierbar. Die Auslegung erfolgt über Versuche mit dem Originalprodukt im amixon® Technikum.

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Zum Einbringen von Ölen und Fetten in Instant-Suppenpulver eignen sich vor allem Innenmischflügel, Schneidrotoren, Messerköpfe, Helixwendeln und Paddelwerkzeuge. Je nach Rezeptur kommen hochtourige Werkzeuge wie Schneidrotoren oder Messerköpfe zum Einsatz, um Agglomerate sicher aufzulösen. Wenn hingegen empfindliche Bestandteile geschont werden sollen, werden schonendere Werkzeuge wie Helixwendeln oder Pflugscharen verwendet.

amixon® bringt Öle, Fette und Flüssigaromen klumpenfrei in Pulver ein, indem die Flüssigkeit direkt in den Bereich höchster Mischaktivität dosiert wird. Das SinConcave®/SinConvex®-Helixmischwerk fördert dabei ständig frisches Pulver in die Benetzungszone, während der Schneidrotor die Flüssigphase fein verteilt. Durch Temperierung, präzise Dosierstrategie und abgestimmte Mischintensität lassen sich auch viskose oder feste Fette gleichmäßig einarbeiten. Das Verfahren ist auf reproduzierbare, hygienische und produktschonende Mischprozesse ausgelegt.

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Der Scale-up von Instant-Food-Granulaten beschreibt die maßstäbliche Übertragung eines im Labor- oder Technikum optimierten Verfahrens auf eine großtechnische Produktionsanlage, mit dem Ziel, die erzielten Produkteigenschaften zu erhalten.

amixon® plant das Versuchsprogramm gemeinsam mit dem Betreiber: 35 Testanlagen, Originalprodukt, reale Füllgrade und Parameter. Systematisch variiert werden Mischzeit, Umfangsgeschwindigkeit, Füllgrad und ggf. Flüssigkeitszugabe; Mischgüte (RSD), Entleerungsgrade und Produktschonung werden gemessen und dokumentiert – die Zielmaschine wird auf Basis dieser Daten ausgelegt.

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