Instantfoodaufbereitung
Als Instantfoodaufbereitung bezeichnet man die verfahrenstechnische Prozesskette, mit der pulverförmige Instantprodukte – wie etwa Suppen, Babynahrung, Sporternährung oder Getränkepulver – so konditioniert werden, dass sie sich schnell, klumpenfrei und reproduzierbar in Wasser oder Milch lösen.
Bei der Instantfoodaufbereitung werden Pulverprodukte gezielt verändert, um bestimmte Eigenschaften wie Dispergierbarkeit, Staubarmut und Dosiergenauigkeit zu erreichen. Dazu werden die Ausgangsstoffe so behandelt, dass ihre Partikelgrößenverteilung, ihr Feuchtegehalt und ihre Schüttdichte Schritt für Schritt an einen gewünschten Zielzustand angepasst werden.
Je gleichmäßiger diese Kenngrößen nach dem Prozess sind, desto geringer sind die Schwankungen im Produktverhalten, beispielsweise beim Benetzen, Rieseln oder Dosieren. Ideale Misch- und Agglomerationsprozesse zielen daher darauf ab, Streuungen in diesen Parametern zu verringern und ein möglichst homogenes Pulverbild zu erzeugen. Hochwertige Prozessanlagen steuern thermische und mechanische Belastungen dabei so präzise, dass temperaturempfindliche Inhaltsstoffe wie Vitamine, Aromen oder funktionale Proteine ihre technologische und ernährungsphysiologische Funktion weitgehend behalten.