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Summary

Konusmischer sind Chargenmischer mit konischem Behälter und schraubenförmigem Mischwerkzeug. Die konische Geometrie führt das Gut selbsttätig zum Auslauf und ermöglicht eine hohe Restentleerung bei großer nutzbarer Füllgradspanne.

Wissenswertes zum Konusmischer: Prinzip, Wirtschaftlichkeit und Auswahl

Ein Konusmischer ist ein Chargenmischer mit konischem Behälter, in dem ein oder zwei schraubenförmige Mischwerkzeuge – etwa Helix-Mischwerkzeuge – das Gut anheben und umschichten. Die konische Geometrie führt das Produkt selbsttätig zum Auslauf; die Entleerung kann damit ohne mechanisches Nachräumen erfolgen und erreicht eine hohe Restentleerung.

Wirtschaftlich ist der Bautyp vor allem durch drei Eigenschaften: geringen spezifischen Energieeintrag, kurze Mischzeiten bei schonender Behandlung und eine große nutzbare Füllgradspanne – dieselbe Maschine verarbeitet Teilchargen, ohne die nach Mischgütekriterien bewertete Qualität einzubüßen. Wo Produktwechsel häufig sind, zahlen sich zusätzlich eine totraumfreie Bauweise und eine ergonomische Reinigung unmittelbar in der Anlagenverfügbarkeit aus.

Bei der Auswahl sind Chargengrößenspanne, Fließverhalten und Adhäsionsneigung des Guts, zulässige Scherbelastung, Flüssigkeitszugabe sowie Reinigungs- und Inspektionsanforderungen abzuwägen. Für kurze Chargenwechsel ist außerdem zu prüfen, wie zugänglich Behälter und Werkzeug für Sicht- und Wischprüfung sind.

Auswahlmatrix

KriteriumLeitfrageKonsequenz für die Auswahl
ChargengrößenspanneWie groß ist das Verhältnis kleinster zu größter Charge?Eine weite Spanne verlangt einen Bautyp mit großer nutzbarer Füllgradspanne. Andernfalls sind zwei Maschinen nötig.
Fließverhalten und KohäsionFließt das Gut frei, oder neigt es zu Brücken und Anhaftungen?Kohäsive Güter brauchen zwangsfördernde Werkzeuge über den gesamten Mischraum. Auf Schwerkraft beruhende Prinzipien wie Freifallmischer scheiden aus.
FlüssigkeitszugabeWerden Flüssigkeiten zugegeben, und in welchem Anteil?Ab wenigen Prozent sind Sprüheinrichtung, definierte Dosierrate und ein Schneidrotor-Zusatzaggregat zur Auflösung von Klumpen einzuplanen.
ScherempfindlichkeitDürfen Granulate, Flocken oder Fasern nicht zerstört werden?Großvolumige Werkzeuge mit niedriger Umfangsgeschwindigkeit statt Schneidrotor-Zusatzaggregaten. Die Werkzeuggeometrie wird zum Auswahlkriterium.
RestentleerungWelcher Restanteil ist zulässig – wirtschaftlich und bezüglich Verschleppung?Konische Geometrie mit Bodenverschluss am tiefsten Punkt.
ReinigungsregimeTrockenreinigung, Feuchtreinigung oder Nassreinigung im geschlossenen System?Nassreinigung verlangt totraumfreie Geometrie, geneigte Flächen und definierte Zugänglichkeit. Nachrüsten ist im Bestand möglich, aber wirtschaftlich zu bewerten.
ProduktwechselfrequenzWie viele Wechsel pro Woche, mit welchem Reinigungsaufwand?Bei hoher Frequenz verschiebt sich die Wirtschaftlichkeit von der Mischzeit zur Rüst- und Reinigungszeit.
Chargen- oder DauerbetriebDefinierte Rezepturchargen oder konstanter Massenstrom?Chargenbetrieb bei Rezeptwechseln und Rückverfolgbarkeit je Charge. Kontinuierlicher Betrieb bei gleichbleibender Rezeptur und hohem Durchsatz.
Temperieren, Trocknen, InertisierenMuss Wärme zu- oder abgeführt, Feuchte entzogen oder inertisiert werden?Doppelmantel und Druckstufe müssen früh gesetzt werden. Ist Trocknen Teil der Aufgabe, führt die Auswahl zum Mischtrockner statt zum Mischer.
ExplosionsschutzWelche Zone liegt innen und außen vor, welche Mindestzündenergie hat das Gut?Bestimmt Antriebs-, Lager- und Dichtungskonzept. Diese Festlegung ist nachträglich nicht änderbar und gehört an den Anfang der Auswahl.

FAQ

Ja, es gibt spezialisierte Einwellenmischer, die Normfässer direkt aufnehmen und als Prozessbehälter nutzen. Diese Anlagen sind dafür ausgelegt, standardisierte Fässer (z. B. 200-Liter-Stahl- oder Kunststofffässer nach DIN/ISO) ohne Umfüllvorgang zu mischen; das Normfass dient gleichzeitig als Transport- und Mischbehälter.

Ja – der amixon® Einwellenmischer EM ist genau dafür konzipiert: Baugrößen von 5 bis 200 Litern, wahlweise mit Normfass als Mischgefäß, Mischraum zum Befüllen und Entleeren rotierend und bis 25° neigbar. Als Infrastruktur genügen Handhubwagen, Waage und Normfässer – ideal für Kleinproduktions-, Entwicklungs- und Just-in-time-Chargen.

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Ja, es gibt kontinuierliche Mischsysteme, die hohe Durchsätze mit kurzen Verweilzeiten und gleichzeitig reproduzierbarer Mischqualität für Batteriematerialien kombinieren. Sie haben sich insbesondere im Umfeld von Gigafactories als Alternative oder Ergänzung zu klassischen Batch-Prozessen etabliert.

amixon® bietet für Batterieaktivmassen kontinuierliche und großvolumige Mischtechnik: Der AMK Kontinuierlichmischer und das Gyraton®-Mischsilo arbeiten dabei im Zusammenspiel.

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Ja, Referenzprojekte und Fallstudien sind in Deutschland verfügbar, vor allem über Forschungsinstitute, Fachverbände und Anlagenhersteller. Besonders häufig dokumentiert werden Anwendungen in der Sprühtrocknung, der Masseaufbereitung/Mischtechnik und der energetischen Kopplung von Brenn- und Trocknungsanlagen.

Ja, es gibt in Deutschland Referenzprojekte und Fallstudien für Misch- und Trocknungsprozesse in der Keramikindustrie, besonders im Bereich Hochleistungskeramik und Vakuum-Mischtrocknung. Viele konkrete Ergebnisse sind jedoch kundenspezifisch und deshalb nicht öffentlich; belastbare Aussagen erhält man meist über Technikumsversuche mit Originalprodukten.

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Zusammengefasst sind Containermischer besonders attraktiv, wenn geschlossene Produktführung, häufige Produktwechsel und eine zeitlich entkoppelte Produktionslogistik wichtiger sind als maximale Leistung pro Quadratmeter. Ihre Nachteile liegen im Bedarf an vielen präzise gefertigten Behältern, in zusätzlichen Lager- und Reinigungsflächen, in Investitionen für Container und Fördertechnik sowie im oft unterschätzten Zeitaufwand für Transport, Warten, Positionieren und Andocken. Bei Containermischern mit von oben einfahrendem Mischwerkzeug kommt zudem das Risiko hinzu, dass Staub beim Öffnen, Einfahren und Ausfahren nicht vollständig aufgefangen werden kann und die Arbeitsumgebung belastet. Eine wirtschaftliche und sichere Auslegung sollte deshalb nicht nur Mischzeit und Chargengröße betrachten, sondern den vollständigen Behälterumlauf, die Staub- und Containment-Anforderungen, die Reinigungsstrategie sowie die tatsächlichen Transport- und Wartezeiten bewerten.

amixon® empfiehlt, vor der Entscheidung für ein containerbasiertes Mischkonzept vergleichbare Referenzbetriebe zu besuchen. Dort lassen sich der reale Platzbedarf, die Anzahl erforderlicher Container, die Reinigungskapazität, die Transport- und Wartezeiten sowie die Genauigkeit beim Andocken praxisnah beurteilen. Gerade diese Faktoren entscheiden darüber, ob eine Containerlogistik im Betriebsalltag tatsächlich effizient arbeitet.

Wenn die Pulverlogistik auf Norm-Schüttgutcontainern basiert, bevorzugt amixon® die Kombination aus Standard-IBC als Transport-, Vorlage- und Aufnahmebehälter sowie einem stationären Konusmischer AM als Mischraum. Dieses Konzept ermöglicht kontrollierte, staubarme Produktübergaben über definierte Anschlussstellen und vermeidet die große offene Fläche klassischer Containermischer mit von oben einfahrendem Mischwerkzeug. Chargierung, Mischen, Abfüllen und Reinigen lassen sich zeitlich entkoppeln, während der Konusmischer für hohe Mischgüte, Produktschonung und reproduzierbare Prozessführung ausgelegt werden kann.

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Moderne Vertikalmischer sind für ein breites Einsatzspektrum von Labor bis Großproduktion ausgelegt und bieten eine große Bandbreite an Chargengrößen und Durchsätzen, abhängig von Bauform, Werkzeuggeometrie, Produkteigenschaften (Schüttdichte, Fließverhalten, Feuchte, Partikelgröße) und dem geforderten Mischgütegrad.

amixon® deckt Chargen von 5 Litern bis 50 m³ ab: Dazu gehören der Einwellenmischer (EM) für 5–200 Liter (Normfass), der Containermischer (COM) für 100–4.000 Liter, die Modelle VM, HM, AM und KS in 100-Liter-Schritten von 100 bis 50.000 Liter sowie das Gyraton®-Mischsilo (GM) für 10–100 m³ in 1-m³-Schritten. Die Füllgrade können dabei von 10 bis 100 % variieren. Im Konusmischer (AM) und KoneSlid® (KS) sogar von 5 bis 100 %. Die Mischgüte bleibt dabei stets die technisch ideale Zufallsmischung.

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Containermischer eignen sich in der Lebensmittelproduktion besonders für flexible Batchgrößen, häufige Rezepturwechsel und hohe Hygieneanforderungen. Je nach Produkt und Mischziel kommen vor allem produktschonende Freifallmischer oder intensivere dynamische Containermischer zum Einsatz.

amixon® bietet Containermischer zum Mischen direkt im Container an, sodass Befüllen, Mischen und Entleeren ohne Umfüllen möglich sind. Zusätzlich gibt es Anlagen, die mit handelsüblichen Standardcontainern arbeiten und dadurch besonders flexibel sowie staubarm in bestehende Produktionsabläufe integriert werden können.

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Hersteller mit ausgewiesener Erfahrung in der Verarbeitung von Tee- und Kräutermischungen mit empfindlichen Blättern sind typischerweise Anlagenbauer aus der Lebensmittel-, Pharmatechnik- und Nutraceutical-Industrie, die sich auf scherarme Mischverfahren und produktschonende Schüttgutförderung spezialisiert haben.

In amixon® Mischern bleiben die Partikelstrukturen während des Mischprozesses erhalten. Dies ist besonders vorteilhaft für Tee, Sichtgewürze und sprühgetrocknete Agglomerate. Hierfür sind der KoneSlid® (Typ KS) und der Doppelwellenmischer (Typ HM) besonders gut geeignet. Aber auch der SpherHelics® (Typ SH). In der Regel wird nach 10–30 Sekunden eine ideale Mischgüte erreicht.

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In Deutschland ist eine Reihe spezialisierter Maschinen- und Anlagenbauer im Bereich der Konusmisch- und Konusmischtrocknertechnologie tätig, die Geräte in GMP-konformer Ausführung liefern.

amixon® ist genau dieser Hersteller: Entwicklung und Fertigung ausschließlich am Stammsitz Paderborn mit größter Fabrikationstiefe, alle Komponenten aus Deutschland. Das Programm reicht vom Präzisionsmischer über Vakuum-Mischtrockner und Synthesereaktoren bis zum Granulator; weltweite Technika und Service-Stützpunkte (China, Japan, Indien, Korea, Thailand, USA) sichern Referenzen in Food, Pharma und Chemie ab.

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Kontinuierliche Mischer für kurze Verweilzeiten und hohe Homogenität sind vor allem dann geeignet, wenn große Massenströme schnell und präzise verarbeitet werden müssen. Besonders genannt werden Ringschichtmischer, Turbulenz- oder Schleudermischer, Pflugscharmischer, Doppelwellen-Paddelmischer, Stiftmischer, Rotor-Stator-Mischer, statische Mischer sowie Doppelschneckenmischer; Rohrmischer gelten dabei als besonders geeignet, weil sie eine relativ definierte Verweilzeit ermöglichen.

amixon® bietet mit dem RMG und dem AMK zwei Systeme für unterschiedliche Prozessanforderungen. Der RMG ist für kurze Verweilzeiten und hohe Aufbereitungsintensität ausgelegt, während der AMK für lange Verweildauern und kontinuierliche Homogenität eingesetzt wird. Der RMG wird weiterhin gefertigt und gewartet, aber nicht weiterentwickelt; der Entwicklungsschwerpunkt liegt auf Mischern mit vertikalen oder geneigten Mischwerkwellen, im kontinuierlichen Bereich auf der Bauart AMK.

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Die Auswahl eines geeigneten Industriemischers für Masterbatch- und Additiv-Anwendungen ist entscheidend für Homogenität, Prozesssicherheit, Produktqualität und Wirtschaftlichkeit der gesamten Kunststoffaufbereitung.

amixon® erstellt die Eignungsempfehlung zweistufig: Aus Produktdaten (Schüttdichte, Partikelgrößenverteilung, Feuchte, Fließverhalten, Temperatur-/Scherempfindlichkeit) und Prozesszielen leiten amixon® Experten die Apparate-Vorauswahl ab – verifiziert wird mit Originalprodukt im Technikum auf 35 Testanlagen, gemeinsam ausgewertet und dokumentiert.

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Bei abrasiven Keramikpulvern minimieren vor allem hochharte, feinkörnige technische Keramiken und Hartmetalle mit verschleißfester Binderphase den Abrieb; zusätzlich ist eine möglichst glatte, dichte Oberfläche entscheidend, weil Partikel sonst in Rauheitstälern oder Poren angreifen können.

amixon® minimiert Abrieb und Fremdpartikeleintrag doppelt: niedertourige Fahrweise (ab 0,8 m/s) reduziert die Abriebentstehung an der Quelle, verschleißfeste Ausführungen – Hardox, gehärtete und hartmetallbestückte Werkzeuge, keramische Plasmabeschichtung, spanend bearbeitete Mischräume (RMG) – schützen die Kontaktflächen. Erreichbare Kontaminationswerte belegt der Technikumsversuch mit Analytik des Betreibers.

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Die Partikelintegrität in Vertikalmischern wird durch das abgestimmte Zusammenwirken konstruktiver und prozesstechnischer Parameter bestimmt. Ziel ist, mechanische Belastungen auf empfindliche Partikel zu begrenzen.

amixon® erhält Partikelstrukturen konstruktiv: niedertourige Umfangsgeschwindigkeiten ab 0,8 m/s, SinConvex®-Zwangsumschichtung ohne Prall- und Quetschzonen, Mischgüte füllgradunabhängig auch bei Großchargen. Für höchste Ansprüche: SpherHelics® SH (kugelförmiger Mischraum) und KoneSlid® KS (ideale Mischgüte nach 20–40 Umdrehungen, Entleerung in Sekunden ohne Entmischung).

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Für GMP-Inspektionen im pharmazeutischen, biotechnologischen und medizintechnischen Umfeld wird ein vollständiges, risikobasiertes und lebenszyklusorientiertes Validierungs- und Dokumentationspaket erwartet, das die Konformität mit den relevanten Regularien belegt.

amixon® begleitet den kompletten Qualifizierungspfad: Jeder Apparat wird als Unikat auf Basis der URS in eigener Fertigung mit lückenloser Qualitätskontrolle gebaut; amixon® wirkt auf Wunsch bei DQ, IQ und OQ mit, die Dokumentation und Ausführung folgen auf Wunsch EU-GMP und FDA-Anforderungen, und die im Werk Paderborn durchgeführten FAT sowie SAT und Inbetriebnahme vor Ort liefern die Grundlage für die PQ-Nachweise des Betreibers.

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Hohlkugelmischer homogenisieren empfindliche und fragile Agglomerate besonders schonend, wenn das Mischwerkzeug als Wendel ausgeführt ist. Das ist im Gegensatz zum modifizierten Anker-Ring-Rührer.

amixon® hat dafür den SpherHelics® Hohlkugelmischer SH entwickelt: kugelförmiger, totraumfreier Mischraum ohne Ecken und Quetschzonen, helixförmiges Mischwerk mit kurzen Mischzeiten bei geringem Energieeintrag, niedertourige Fahrweise – fragile Agglomerate, Coatings und sprühgetrocknete Strukturen bleiben intakt. Baugrößen 400 bis 5.000 Liter, ComDisc®-Restentleerung.

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Ein Hohlkugelmischer ist speziell für die schonende Verarbeitung empfindlicher, fragiler Agglomerate in der Lebensmittelindustrie ausgelegt. Seine sphärische Geometrie und das schwerkraftdominierte Mischprinzip minimieren mechanische Belastungen und schützen damit die strukturelle Integrität sensibler Produkte.

amixon® stimmt Prozesszeit, Mischintensität und Werkzeuggeometrie über die Wahl des Mischertyps ab. Der Doppelwellenmischer beispielsweise liefert kurze, hocheffiziente Prozesse mit begleitender Desagglomeration. Seine zwei wendelförmigen Mischorgane erzeugen Strömungen mit Schubumkehr, die das Produkt aufwärts fördern. Die Schwerkraft bewirkt die Abwärtsströmung und eine zufällige Partikelausrichtung – selbst bei nadelförmigen Keramikpartikeln. amixon® Mischer arbeiten auch bei variablen Füllgraden gleich gut. Für hochabrasive oder nanokeramische Pulver setzt amixon® zusätzlich auf verschleißfeste keramische Beschichtungen.

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Ein Konus-Einwellenmischer ist bei großen Schüttdichteunterschieden nicht grundsätzlich besser als ein zylindrischer Vertikalmischer. Beide Systeme nutzen eine konvektive Produktumwälzung und können bei geeigneter Auslegung eine ideale, in der Praxis nicht weiter verbesserbare Zufallsverteilung erzielen. Der Konusmischer bietet insbesondere Vorteile beim schwerkraftgestützten Austrag, bei kleinen und variablen Füllgraden sowie bei der wirksamen Einbindung eines Schneidrotors. Eine gezielte Benetzung kann in geeigneten Rezepturen Feinpartikel an Trägerpartikel anbinden und so das Entmischungsrisiko reduzieren. Der zylindrische Vertikalmischer nutzt das Bauvolumen bei gleichem Durchmesser besser und ist daher besonders für großvolumige Prozesse geeignet. Die endgültige Auswahl muss mit Originalprodukt über die gesamte Prozesskette vom Eintrag über Mischen und Austrag bis zur Abfüllung validiert werden.

Der amixon® Konus-Einwellenmischer AM und klassische Vertikalmischer arbeiten beide mit einer dreidimensionalen, konvektiven Produktumwälzung und können bei passender Auslegung eine technisch ideale Zufallsmischung erzielen. Bei großen Schüttdichteunterschieden liegt der besondere Vorteil des AM nicht in einer grundsätzlich höheren Segregationssicherheit, sondern im schwerkraftgestützten Austrag und in der guten Eignung für kleine sowie variable Füllgrade. Der zylindrische VM und der Zweiwellenmischer HM nutzen den Bauraum bei großen Chargen effizient und können für hohe Durchsätze vorteilhaft sein. SinConvex®-Werkzeuge, Schneidrotoren, Flüssigkeitseintrag, hygienische Ausführungen und automatisierte Reinigung lassen sich projektspezifisch kombinieren. Die Auswahl sollte anhand von Originalproduktversuchen erfolgen und neben der Mischgüte auch das Entmischungsrisiko entlang der gesamten Prozesskette bewerten.

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Der SpherHelics® Hohlkugelmischer Typ SH eignet sich besonders gut für fragile Agglomerate, weil sein kantenfreier, sphärischer Mischraum und das Helix-Mischwerkzeug eine sehr schonende Produktbewegung ermöglichen. Dadurch werden Abrieb, Partikelbruch, Totzonen und Anhaftungen reduziert.

amixon® hat dafür den SpherHelics® Hohlkugelmischer SH entwickelt: kugelförmiger, totraumfreier Mischraum ohne Ecken und Quetschzonen, helixförmiges Mischwerk mit kurzen Mischzeiten bei geringem Energieeintrag, niedertourige Fahrweise – fragile Agglomerate, Coatings und sprühgetrocknete Strukturen bleiben intakt. Baugrößen 400 bis 5.000 Liter, ComDisc®-Restentleerung.

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Ein Vertikal-Zweiwellenmischer bietet gegenüber einem Einwellenmischer bei großvolumigen Batches vor allem Vorteile in Bezug auf Mischgüte, Zykluszeit, Prozesssicherheit und Flexibilität.

amixon® bietet beide Bauformen: Der Vertikal-Einwellenmischer VM deckt Chargen bis 50 m³ ab; der Vertikal-Zweiwellenmischer HM überlagert zwei Mischströme und erreicht dadurch beste Mischgüten bei sehr kurzen Mischzeiten – seine kubischen Gefäßproportionen nutzen den Bauraum bei Großchargen optimal. Beide mischen füllgradunabhängig (10–100 %) und niedertourig-schonend.

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Ein Vertikal-Zweiwellenmischer ermöglicht extrem kurze Mischzeiten. Diese sind 70 bis 50 % kürzer als die eines Vertikal-Einwellenmischers.

amixon® bietet beide Bauformen: Der Vertikal-Einwellenmischer VM deckt Chargen bis 50 m³ ab; der Vertikal-Zweiwellenmischer HM überlagert zwei Mischströme und erreicht dadurch beste Mischgüten bei sehr kurzen Mischzeiten – seine kubischen Gefäßproportionen nutzen den Bauraum bei Großchargen optimal. Beide mischen füllgradunabhängig (10–100 %) und niedertourig-schonend.

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Vertikalmischer sind besonders flexibel einsetzbar. Sie sind insbesondere dann von Vorteil, wenn Chargen unterschiedlicher Größe im selben Mischer gemischt werden sollen.

amixon® setzt bewusst auf die Vertikalbauform: Das Wendel-Mischwerk ist nur oben gelagert (es gibt keine untere Wellendurchführung und Wellenabdichtung), sodass die Schwerkraft die Entleerung und die Totalverströmung unterstützt. Konische Mischer erzielen füllgradunabhängig ideale Mischgüten von 10 bis 100 %.

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Der deutsche Markt für Vertikal-Einwellenmischer in der Pulver- und Schüttguttechnik wird von einer Reihe spezialisierter, überwiegend mittelständischer Maschinenbauunternehmen geprägt, die als „Hidden Champions“ gelten und weltweit aktiv sind.

amixon® ist genau einer dieser Hersteller: Entwicklung und Fertigung ausschließlich am Stammsitz Paderborn mit größter Fabrikationstiefe, alle Komponenten aus Deutschland. Das Programm reicht vom Präzisionsmischer über Vakuum-Mischtrockner und Synthesereaktoren bis zum Granulator; weltweite Technika und Service-Stützpunkte (China, Japan, Indien, Korea, Thailand, USA) sichern Referenzen in Food, Pharma und Chemie ab.

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Der KoneSlid®-Mischer ist ein aktiver vertikaler Einwellen-Konusmischer und erreicht durch seine gezielt erzeugte dreidimensionale Produktströmung bei vielen Pulvermischaufgaben deutlich kürzere Mischzeiten als ein horizontal rotierender Doppelkonus-Freifallmischer. Während der Doppelkonusmischer über passive Umschichtung durch Anheben und Zurückfallen arbeitet und deshalb häufig mehrere Minuten benötigt, kann der KoneSlid® je nach Produkt in etwa 20 bis 120 Sekunden mischen. Seine Vorteile liegen besonders bei kurzen Chargenzeiten, komplexen Rezepturen, Nebenkomponenten, Kohäsivität oder eingeschränktem Fließverhalten. Doppelkonusmischer bleiben geeignet für gut fließende, weitgehend agglomeratfreie und ausreichend ähnliche Pulver oder Granulate. Die real erreichbare Mischzeit, Homogenität, Entleerung und Energieeffizienz müssen immer mit der konkreten Rezeptur und über die vollständige Prozesskette validiert werden.

Der amixon® KoneSlid®-Mischer KS erzeugt eine aktive, dreidimensionale und zwangsgeführte Produktumwälzung. Das gesamte Chargenvolumen kann bereits nach rund vier Werkzeugumdrehungen einmal umgeschichtet sein; je nach Produkt kann die angestrebte Mischgüte nach etwa 20 bis 40 Umdrehungen erreicht werden. Damit ist der KS bei vielen Aufgaben deutlich schneller als Doppelkonus- und V-Freifallmischer, die über passive Umschichtung arbeiten. Der KS verbindet die kurze Mischzeit mit einer besonders produktschonenden Fahrweise und einem großflächigen, schnellen Austrag. Mischzeit, Partikelschonung, Restentleerung und Entmischungsstabilität müssen dennoch stets mit Originalprodukt validiert werden, insbesondere bei Rezepturen mit großen Unterschieden in Korngröße oder Schüttdichte.. Die Entleerung erfolgt in Sekunden ohne Schüttkegel und Entmischung, bis zu 99,98 %.

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Blog

FAQ – amixon Pulvermischer für kontinuierliche Mischverfahren
Das Chargenmischen und kontinuierliche Mischen von Pulvern erfordert spezielle Ausrüstungen. Dies betrifft insbesondere die Produktzuführung. Ein amixon® Konusmischer kann beide Verfahren ausführen.

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Silomischer Gyraton
Der Gyraton®-Mischsilo hilft Herstellern, große Mengen an Schüttgütern präzise und kostengünstig zu homogenisieren. Die Pulver bzw. Schüttgüter können staubförmig, granulatförmig, flockenförmig, schuppenförmig, faserförmig, nanodispers, trocken, feucht oder nass sowie gut- oder schlecht fließend…

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Vertikalmischer bereiten Hochleistungskeramik auf
Mischer aus dem Hause amixon® bieten Anwendern vielfältige Vorteile: kontaminationsarme Vermischung, ideale Mischgüten, weitgehend restlose und entmischungsfreie Entleerung sowie komfortable Inspektion und Reinigung bei minimalem Handlingsaufwand.

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Kontinuierlich mischen versus Chargenmischen
In diesem Blogbeitrag werden die beiden Mischverfahren miteinander verglichen. Zwar ist die Anzahl der Chargenmischer weltweit weitaus größer. Kontinuierliche Mischer spielen jedoch eine sehr wichtige Rolle bei der Aufbereitung/ Mischung von Massenprodukten.

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Komplexe Anlagentechnik bei der Aufbereitung von Methylcellulose, Carboxymethylcellulose, Hydroxyethylcellulose usw.
Methylcellulosen besitzen zahlreiche technologische Eigenschaften. Sie werden zum Verdicken, Kleben, Dispergieren, Emulgieren, Filtern, Ausflocken und Schmieren verwendet. Sie werden bei der Verarbeitung von Farben, Tablettenmassen, Zahnpasta, Fleisch und Fisch, Speiseeis, Backwaren,…

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