Stabilisatoren helfen die chemisch-physikalischen Eigenschaften eines Instantproduktes, eines Getränks, eines (veganen) Schnellgerichts, einer Back- oder Fleischware, über längere Zeiträume zu bewahren.

Stabilisatoren helfen die chemisch-physikalischen Eigenschaften eines Instantproduktes, eines Getränks, eines (veganen) Schnellgerichts, einer Back- oder Fleischware, über längere Zeiträume zu bewahren.

Lebensmittelstabilisatoren sind funktionelle Ingredienzien

Die Vokabel „Lebensmittelstabilisator“ ist ein Oberbegriff für eine Vielzahl verschiedenster Stoffe und Stoffzusammensetzungen. Die Zusammensetzung eines Lebensmittelstabilisators kann Gelatine, Pektine, Zuckerersatzstoffe, modifizierte Stärke, Methycellulose, Phosphate, Pflanzenfasern, Konservierungsstoffe, Malzextrakte, Antioxidantien, Emulgatoren, Hydrokolloide, Enzyme und vieles andere mehr enthalten.

Stabilisatoren in der Lebensmittelindustrie sind in der Regel pulvrige, trocken anmutende Mischprodukte. Sie sollten aus Gründen der Handhabung staubarm und rieselfähig sein. Die Stabilisatoren sollten auch nach längerer Lagerung (z.B. auf gestapelten Paletten) klumpenfrei und rieselfähig bleiben. Zuweilen sind in den pulvrigen Stabilisatoren-Mischungen viele und gegebenenfalls auch besonders kleine Komponenten enthalten. Das können auch kleine Flüssigstoffanteile sein.

Es ist nicht trivial, diese trockenen oder flüssigen Kleinkomponenten in die Basispulver mikrofein einzumischen. Die Herstellung von Lebensmittelstabilisatoren erfordert viel Sorgfalt, weil tatsächlich nur die Substanzen enthalten sein dürfen, die in der Zutatenliste deklariert sind. Etwaig verschleppte Restsubstanzen anderer Mischgüter dürfen nicht enthalten sein. Wenngleich Lebensmittelstabilisatoren auch in flüssiger Form benötigt werden, wird die pulvrige Form bevorzugt. In pulvriger Form ist ihre Haltbarkeit weitaus dauerhafter als in flüssiger Form.

Soll der Stabilisator in flüssiger Form zur Anwendung kommen, dann muss er zuvor mittels „High-Shear-Flüssighomogenisierung“ in einer geeigneten Flüssigkeit dispergiert oder gelöst werden. Dieser verfahrenstechnische Schritt kann herausfordernd sein, wenn der Stabilisator ein hohes Lufthaltevermögen aufweist und die in der Flüssigkeit aufschäumt. Aus diesem Grund gibt es manche Stabilisatoren in agglomerierter Qualität mit guten Instanteigenschaften.

Stabilisatoren werden in nahezu allen Nährmittelfabriken verwendet

Stabilisatoren helfen die chemisch-physikalischen Eigenschaften eines Instantproduktes, eines Getränks, eines veganen Schnellgerichts, einer Back- oder Fleischware, über längere Zeiträume zu bewahren. Beispiele hierfür sind: Aufrechterhaltung eines Mischungszustandes einer Flüssigkeit, die sich aus nicht-mischbaren Phasen wie Wasser und Fett zusammensetzt. Aufrechterhaltung eines Schwebezustandes wenn feindisperse Feststoffe oder Koagulate in einer Flüssigkeit dauerhaft homogen verteilt sein sollen.

Stabilisatoren dienen

  • dem Erhalt oder der Intensivierung einer Farbgebung für längere Zeiträume
  • dem Erhalt der Struktur von Tiefkühlwaren nach dem Auftauen
  • der Steuerung des Schmelzverhaltens von Speiseeis, beispielsweise eingestellt auf wechselnde Umgebungstemperaturen
  • der Erzeugung und dem Erhalt eines Gelees (Koagulation)
  • dem Verfestigungsverhalten von Tortenbelägen
  • der Viskosität von Soßen und Dressings
  • der Konsistenz von Fleischwürsten
  • der Konsistenz von veganen Fleischersatzprodukten
  • in vielen anderen Anwendungen .......

Der Mischer kann Mischgüter direkt in BigBags abfüllen

Lebensmittelstabilisatoren werden bevorzugt in pulvriger Form angeboten. Sie sind in der Regel ein pulvriges Mischprodukt, das in Dosen, Beutel, Säcken oder BigBags verpackt wird. Die Abfüllung der Bigbags kann direkt vom Mischer aus erfolgen. Hier verfügt amixon® über ein interessantes Konzept. DosiFlap® fungiert gleichermaßen als totraumfreies Verschlussventil und als Dosiervorrichtung und spart viel vertikalen Bauraum.

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Verwiegung des Mischers und des Mischerinhaltes

Wenn Schüttgutcontainer oder Bigbags direkt vom Mischerentleerstutzen befüllt werden, ist es wichtig, dass deren maximale Füllgrade nicht überschritten werden. Darüber hinaus möchte der Betreiber gern den Gewichtsinhalt der Gebinde kennen. In dem Zusammenhang ist die Frage interessant, wie genau diese Daten anhand der Mischer-Wägeeinrichtung gemessen werden können. Hierzu hat amixon® einen kleinen Blogartikel verfasst, der auch vielleicht für Sie interessant ist: „Mischer auf Wiegezellen installiert“.

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