Schonende Pulveraufbereitung von Instant-Fertiggerichten<br><a href="https://www.amixon.com/de/industrie/lebensmittel" title="Unsere Lösungen für die Lebensmittelindustrie">Unsere Lösungen für die Lebensmittelindustrie</a>

Schonende Pulveraufbereitung von Instant-Fertiggerichten
Unsere Lösungen für die Lebensmittelindustrie

FAQ: Die schonende Pulveraufbereitung von Instant-Fertiggerichten

Die pulvrigen Zutaten eines Instant-Fertiggerichts unterscheiden sich signifikant voneinander. Einige sind staubig fein, andere sind agglomeriert oder vielleicht etwas klumpig. Einige sind fettig, andere extrem hygroskopisch. Manche lassen sich gut dosieren, andere liegen als halbfeste Masse vor. Gefriergetrocknete Fleischzubereitungen, Trockengemüse, vorbehandelte Sättigungsbeilagen wie Reis, Kartoffelflocken oder Teigwaren liegen mehr oder weniger stückig vor, mit Partikelgrößen von 2 cm und mehr.

Im Kontext dieser bestehenden Herausforderungen für die Pulveraufbereitung fragen uns Kunden besonders häufig:

Es ist manchmal kompliziert, eine agglomeratfreie Benetzung herbeizuführen und zugleich sicherzustellen, dass die Mischung kalt und rieselfähig verbleibt, wenn Flüssigstoffbeigaben im Pulver zu vermischen sind. Entstehende Agglomerate sollen zerkleinert werden, andererseits sollen die Mischwerkzeuge nur wenig Energie ins Mischgut eintragen. Die groben Bestandteile sollen erhalten bleiben und gut aussehen. Wie löst amixon® solche Zielkonflikte?

Ja, das ist ein Kernproblem: Je nach Gattung des Instantgerichts sind 40 Einzelkomponenten und mehr an der Rezeptur beteiligt. Derartig heterogene Zusammensetzungen können im amixon® Doppelwellenmischer HM 4000 absatzweise aufbereitet werden. Dann haben sie ideale Instanteigenschaften, sehen gut aus und der Endverbraucher empfängt die Güter unbeschädigt und entmischungsfrei. 

Zunächst werden etliche „feine und robuste“ Pulver dem Mischer zugeführt und intensiv vermischt. Nach 60 bis 120 Sekunden werden unter Fortsetzung der Mischoperation Flüssigstoffe hinzugegeben, um die Pulver vollständig zu benetzen. Auf diese Weise werden Stäube wirkungsvoll gebunden. Dann stoppen die Mischwerkzeuge und weitere Pulverkomponenten werden in den Mischer eingefüllt. Diese ummanteln die zuvor benetzen Partikel. Nun werden andere Pulver und weitere Flüssigstoffe hinzugegeben.   

Einige Flüssigkeiten sind niederviskos, andere sind hochviskos und sollten zuvor erwärmt worden sein. Wieder andere sind strukturviskos oder sogar dilatant. Je nach Rheologie der jeweiligen Flüssigkeit und dem werkseigenen Handhabungsregime, kommen unterschiedlichste Düsen und Dosiersysteme zum Einsatz.

Manchmal sind es auch separat vorbereitete Pulver-Vormischungen, die im Stopp-and Go-Verfahren hinzugegeben werden. Zuletzt werden die stückigen, empfindlichen Komponenten ergänzt. Das sind beispielsweise gefriergetrocknete Fleischzubereitungen, Trockengemüse, vorbehandelte Sättigungsbeilagen wie Croutons, Reis, Kartoffeln oder Teigwaren. 

Letztere werden nur 10 bis 20 Sekunden „untergehoben“. Die Ware liegt dann ideal gemischt vor, ohne dass die stückigen Komponenten beschädigt wurden. So arbeitet ein und derselbe Doppelwellen-Mischer in völlig entgegengesetzten Verfahrensweisen: Von intensiv, aggressiv desagglomerierend mit hoher Energieeintragung bis hin zu extrem schonendem sanften „Unterheben“ bei minimaler Agitation. Vertikale Doppelwellenmischer erzielen auf diese Art Premium-Qualitäten mit idealer Mischgüte. 

Anschließend wird die totraumfreie Entleer-Armatur geöffnet. Die Mischwerkzeuge drehen nun extrem langsam und tragen das Mischgut besonders schonend aus. Das funktioniert ohne Partikelbruch bis zum letzten Rest absolut entmischungsfrei.

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