Seitlich am Mischraum sind 3 oder 4 Aufstellpratzen angeschweißt. Diese ruhen auf der Wiegevorrichtung. Wenn während der Montage Schweißarbeiten ausgeführt werden, sollten die Wiegevorrichtungen durch tragende Platzhalter (Dummys) ersetzt werden. Schweißströme können die Wägezellen zerstören.

Seitlich am Mischraum sind 3 oder 4 Aufstellpratzen angeschweißt. Diese ruhen auf der Wiegevorrichtung. Wenn während der Montage Schweißarbeiten ausgeführt werden, sollten die Wiegevorrichtungen durch tragende Platzhalter (Dummys) ersetzt werden. Schweißströme können die Wägezellen zerstören.

Wiege- oder Wägezellen messen das Mischgut- und Mischergewicht

Wo auch immer Wertstoffe hergestellt oder verarbeitet werden, will man deren Masse kennen. Nur so kann die Qualität von Zwischen- und Endprodukten zuverlässig gesteuert werden.

Ein Pulvermischer dient der Stoffveredelung und nimmt in der Regel einen hohen Stellenwert in der Wertschöpfungskette ein. Er ist aber nur ein Glied in der Verfahrenskette. Je mehr Informationen im Zusammenhang mit dem Dosieren, dem Mischen, dem Austragen und dem Entleerungsgrad bekannt sind, desto besser kann das Zusammenspiel der Gesamtanlage optimiert werden.

Einfache Wägezellen können große Massen zuverlässig wiegen. Das gilt auch dann, wenn die Massen im Mischer verströmt werden. Wägedaten werden in analoger oder digitaler Form ausgeben. Im Anlagenverbund aber wird mehr benötigt. Die Messdaten müssen in der Prozessautomation interpretiert werden. amixon® erläutert in dem Zusammenhang nur ein Detail, das immer wieder von Kunden hinterfragt wird.

Frage eines Kunden: Wie genau kann der Inhalt eines 5m³ Mischers gewogen werden, wenn der Mischer wie hier dargestellt auf Wägezellen ruht?

Antwort von amixon®: Der rechts dargestellte amixon® Mischer ruht auf vier Wägezellen. Das blau dargestellte Bauelement zeigt die Montageplatte und den Biegebalken einer solchen Wägezelle. In dessen runder Ausnehmung sind (für uns verdeckt) Dehnungsmessstreifen aufgebracht. Je nach Last verformt sich der Balken elastisch. Dehnen sich die Dehnungsmessstreifen, dann wird der elektrische Widerstand größer, stauchen sie, dann wird der elektrische Widerstand kleiner. Digitale Wägezellen haben bereits eine integrierte Auswerteelektronik, die den Stromdurchfluss misst und als digitales Signal ausgibt. Die Lasteinleitung geschieht über eine Kugel. So ist sichergestellt, dass nur vertikale Lasten gemessen werden.

Im vorliegenden Fall beträgt das

  • Gewicht des leeren Mischers 5 t. Dieser Mischer wurde mit großer Lastreserve ausgelegt. Das Mischgut darf eine Schüttdichte bis zu 1,2 kg/dm³ (Salz) besitzen.
  • Dann wiegt das Mischgut maximal 6 t.
  • Die Gesamtlast beträgt dann 11 t.
  • Aus dieser Konstellation resultiert eine Wiegegenauigkeit von 500 Gramm.

 

Die Anzeige zeigt dann einen sehr genauen Wert an, wenn das Mischwerkzeug stillsteht. Mithilfe elektronischer Dämpfungen kann auch bei rotierendem Mischwerkzeug ein einigermaßen genauer Wert angezeigt werden.

Bevor die Wiegefunktion in Betrieb genommen wird, muss die Waage mit der Anzeigeelektronik parametriert werden. Dazu ist es notwendig, den Mischer mit einer genau definierten Mindestlast symmetrisch zu belasten oder zu befüllen. Das so erzeugte elektronische Signal wird genutzt um die Waage zu tarieren.

Frage eines Kunden: Kann man mithilfe der Wiegeeinrichtung den Inhalt des Mischers hinreichend genau portioniert in BigBags oder Container abfüllen?

Antwort von amixon®: Auch das ist prinzipiell möglich, wenn die Fleißeignung der Mischgüter das gestattet und wenn die Ausflussarmatur des Mischers dafür geeignet ist. Möchten Sie mehr erfahren zum Thema „Containerbefüllung oder Bigbagbefüllung direkt aus dem Mischer“ dann lesen Sie bitte auch unseren Beitrag zu unserer Neuentwicklung DosiFlap®.

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