Pflanzenschutzmittel (Teil 1)
Die Herstellung moderner Pflanzenschutzmittel erfordert spezialisierte Prozessanlagen. Die hochwirksamen Substanzen sind wertvoll – wegen hoher Entwicklungskosten und aufwändiger Herstellung. Am Ende jeden Syntheseschrittes liegt der Wirkstoff pulverförmige Chemikalie vor, die aufgrund ihrer Konzentration nur in geschlossenen, druck- und vakuumdichten Systemen gehandhabt werden kann
Bevor der Wirkstoff in den Handel gelangt, wird er verdünnt und formuliert, um Gesundheitsschutz und sichere Anwendung zu gewährleisten. Zunehmend wird die Pulverform bevorzugt, weil sie eine längere Haltbarkeit, geringeres Transportvolumen und eine präzise Dosierung ermöglicht.
amixon® hat Vakuum-Mischtrockner entwickelt, die besonders schnell und schonend trocknen. Das Pulver ist in der Regel rieselfähig, kristallin und staubarm.
Dieser zweiteilige Artikel beschreibt typische amixon® Konstruktionsmerkmale für mehr Effizienz:
- sehr niedrige Trocknungstemperatur
- beschleunigter Wärmeeintrag
- schnellere Trocknung
- geringere Scherbeanspruchung des Produktes
- Erhalt der Partikelstruktur
- bessere Restentleerung
- Rückgewinnung von Lösemitteln
Frage: Welche Funktion hat die Vakuumtrocknung in der Synthesekette? Kurzantwort: In amixon® Vakuum‑Mischtrocknern schließt sie den Syntheseschritt ab und liefert ein pulverförmiges Zwischenprodukt, das als Edukt für nachfolgende Synthesestufen dient.
Detailfrage: Warum ist die Vakuum-Mischtrocknung für moderne Pflanzenschutzwirkstoffe so wichtig? Kurzantwort: Weil mit jedem Syntheseschritt der Wirkstoff wertvoller und empfindlicher wird und die Vakuumtrocknung thermischen und mechanischen Stress gezielt minimiert.
Detailfrage: Welche Werkstoffe werden in einer Synthesestraße verwendet? Kurzantwort: Die Pauschalantwort lautet: Überall, wo die Güter nass oder feucht sind, müssen die Werkstoffe besonders hochwertig sein. amixon® verwendet standardmäßig Nickelbasislegierungen wie Alloy 59 (2.4605) oder Hastelloy C22 (2.4602). Wenn das Syntheseprodukt im Vakuumtrockner ausreichend getrocknet und abgekühlt wurde, genügen für die weitere Feststoffveredelung in der Regel Edelstähle wie 1.4571 oder 1.4404.Frage: Welche Apparate liefert amixon® für ein klassische Mehrzweck-Synthesestraßen? Kurzantwort: Synthesereaktoren, Mischer zum Waschen der synthetisierten Partikel, Pastenbunker, Vakuum-Kontakttrockner, Kühl- und Abfüllmischer sowie Formulierungsmischer für pulverförmige Pflanzenschutzmittel.
Frage: Wie verläuft der erste Syntheseschritt bei pulverförmigen Pflanzenschutzwirkstoffen? Kurzantwort: Die Edukte werden in einem Lösungsmittel gelöst oder suspendiert. Anschließend reagieren sie in der flüssigen Phase. Danach wird eine chemische Fällung oder Kristallisation ausgelöst. Die gewonnenen Wirkstoffpartikel werden gewaschen, mechanisch entfeuchtet und getrocknet. Durch die Vakuum-Mischtrocknung im amixon® Apparat entsteht ein rieselfähiges, homogenes Pulver mit definierter Partikelstruktur. Dabei werden die Lösungsmittel weitgehend zurückgewonnen.
Frage: Warum ist die Entwicklung neuer Pflanzenschutzmittel so aufwendig? Kurzantwort: Sie dauert etwa zehn Jahre, verursacht Entwicklungskosten im dreistelligen Millionenbereich und erfordert zahlreiche Studien.
Frage: Warum steigen die Anforderungen an Synthesereaktoren in der Pflanzenschutzproduktion? Kurzantwort: Weil die Syntheseprozesse komplexer werden, die Produkte temperaturempfindlicher sind, die Lösemittel aggressiver werden und gleichzeitig höhere Druck‑, Temperatur- und Hygieneanforderungen gelten.
Detailfrage: Weshalb setzt amixon® bei Reaktoren und Trocknern auf Nickelbasiswerkstoffe wie Hastelloy C22 und Alloy 59? Kurzantwort: Sie bieten eine sehr hohe Korrosions- und Verschleißbeständigkeit unter wechselnden Druck‑ und Temperaturbedingungen und sichern so eine lange Lebensdauer der Apparate.
Detailfrage: Wodurch zeichnet sich ein guter Porzess-Apparatebau aus? Kurzantwort: Kurzantwort: 1) durch schweißtechnische Qualifikation, 2) durch permanente Schulung, 3) durch den Einsatz von Schweiß- und Schleifrobotern, 4) durch lückenlose Werkstoff- und Fertigungsdokumentation, die im QS-System verankert ist, 5) durch kluge Konstruktion und sorgfältig durchgeführte Festigkeitsberechnungen, 6) durch streng überwachte Korrosionsprüfungen. amixon-Apparate haben in der Regel eine lange Haltbarkeit. Sie beträgt oft mehr als 40 Jahre.
1) Die Vakuumtrocknung im amixon® -Trockner schließt den jeweiligen Syntheseschritt ab.
Die Vakuumtrocknung liefert ein pulverförmiges Syntheseprodukt. Dieses dient als Edukt für einen weiteren Syntheseschritt. Moderne, hochwirksame Pulverchemikalien sind meist das Ergebnis mehrerer Syntheseschritte, die fast immer mit einer Vakuum-Mischtrocknung enden. Mit jedem Syntheseschritt wird der Wirkstoff wertvoller und oft auch empfindlicher. Bei der Trocknung ist es daher wichtig, thermischen und mechanischen Stress zu vermeiden.
Ist das Syntheseprodukt trocken und kühl genug, um aus dem Vakuumtrockner ausgetragen zu werden, reichen in der Regel wieder einfache Edelstahlwerkstoffe wie 1.4571 oder 1.4404 aus.
Ein wichtiger Teil der Wirkstoffentwicklung betrifft die finale Produktformulierung: Eine davon ist z.B. die Mikronisierung von pulverförmigen Wirkstoffen und deren anschließende Agglomeration. Agglomerierte Produkte sind in ihrem Mischungszustand fixiert, staubarm und gut in Wasser suspendierbar/löslich. Im Gegensatz dazu würden kleine Einzelpartikel dauerhaft auf dem Wasser schwimmen, ohne zu sedimentieren. Nur eine klumpenfreie, homogene Suspension/Lösung kann vom Landwirt gleichmäßig ausgebracht werden.
Ein weiterer Qualitätsaspekt ist die Langzeitstabilität. Egal in welcher Klimazone der Erde das Pflanzenschutzmittel eingesetzt wird. Es darf sich nicht zersetzen und muss gut löslich/dispergierbar sein.
Im amixon®-Technikum können die Aufbereitungsschritte Synthese, Vakuum-Kontakttrocknung, Homogenisierung und Aufbaugranulierung demonstriert werden. amixon verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Auslegung von Prozessmaschinen, die 10 bis 50 mal größer sind als die Versuchsmaschinen.
Die Vakuumtrocknung liefert ein pulverförmiges Syntheseprodukt. Dieses dient als Edukt für einen weiteren Syntheseschritt. Moderne, hochwirksame Pulverchemikalien sind meist das Ergebnis mehrerer Syntheseschritte, die fast immer mit einer Vakuum-Mischtrocknung enden. Mit jedem Syntheseschritt wird der Wirkstoff wertvoller und oft auch empfindlicher. Bei der Trocknung ist es daher wichtig, thermischen und mechanischen Stress zu vermeiden.
Ist das Syntheseprodukt trocken und kühl genug, um aus dem Vakuumtrockner ausgetragen zu werden, reichen in der Regel wieder einfache Edelstahlwerkstoffe wie 1.4571 oder 1.4404 aus.
Ein wichtiger Teil der Wirkstoffentwicklung betrifft die finale Produktformulierung: Eine davon ist z.B. die Mikronisierung von pulverförmigen Wirkstoffen und deren anschließende Agglomeration. Agglomerierte Produkte sind in ihrem Mischungszustand fixiert, staubarm und gut in Wasser suspendierbar/löslich. Im Gegensatz dazu würden kleine Einzelpartikel dauerhaft auf dem Wasser schwimmen, ohne zu sedimentieren. Nur eine klumpenfreie, homogene Suspension/Lösung kann vom Landwirt gleichmäßig ausgebracht werden.
Ein weiterer Qualitätsaspekt ist die Langzeitstabilität. Egal in welcher Klimazone der Erde das Pflanzenschutzmittel eingesetzt wird. Es darf sich nicht zersetzen und muss gut löslich/dispergierbar sein.
Im amixon®-Technikum können die Aufbereitungsschritte Synthese, Vakuum-Kontakttrocknung, Homogenisierung und Aufbaugranulierung demonstriert werden. amixon verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Auslegung von Prozessmaschinen, die 10 bis 50 mal größer sind als die Versuchsmaschinen.
2) Synthesestraße beispielhaft
3) Mehrstufiger Produktionsprozess mit hohen Anforderungen
Die Syntheseschritte zur Herstellung von Pflanzenschutzmitteln unterscheiden sich je nach Wirkstoff und Applikationsform. Die grundlegende Prozesslogik ist bei pulverförmigen Produkten jedoch ähnlich. Im Reaktor wird zunächst ein Lösungsmittel vorgelegt. Die pulverförmigen Edukte werden zugegeben und vollständig gelöst oder fein suspendiert. In dieser Flüssigphase läuft die erste Synthesereaktion ab. Durch Rühren und Umwälzpumpen kann die Reaktionskinetik gezielt unterstützt werden. Nach Abschluss der Reaktion liegt der neue Wirkstoff in der flüssigen Phase vor. Durch die Zugabe geeigneter Additive und eine definierte Absenkung der Temperatur wird die Fällung oder Kristallisation des Zwischenprodukts eingeleitet. In dieser Phase ist eine besonders schonende Mischwirkung erforderlich. Hier bilden sich die kristalline Partikelstruktur aus. In der Regel bleibt die Suspension pumpfähig.
Im nächsten Schritt werden die Wirkstoffkristalle einer mehrstufigen Wäsche unterzogen. Dabei entfernen Wasser oder Lösemittel Reste der Reagenzien. Die mechanische Fest-Flüssig-Trennung erfolgt in der Regel mit Zentrifugen. Alternativ können Vakuumfilter oder Kammerfilterpressen eingesetzt werden. Es werden bevorzugt gasdichte, geschlossene Systeme verwendet, um Emissionen zu vermeiden.
https://www.youtube.com/watch?v=StPGmvy-i4E
Am Ende steht die thermische Trocknung im amixon® Vakuum-Mischtrockner. Hier wird das feuchte Wirkstoffpulver schonend getrocknet. Dabei soll die Partikelstruktur bestmöglich erhalten bleiben. Die Wirkstoffe dürfen thermisch nicht überlastet werden. Gleichzeitig wird eine weitgehende Rückgewinnung der eingesetzten Lösungsmittel angestrebt. Das Ergebnis ist ein trockenes, rieselfähiges Zwischenprodukt für die nächsten Synthesestufen.
Die Syntheseschritte zur Herstellung von Pflanzenschutzmitteln unterscheiden sich je nach Wirkstoff und Applikationsform. Die grundlegende Prozesslogik ist bei pulverförmigen Produkten jedoch ähnlich. Im Reaktor wird zunächst ein Lösungsmittel vorgelegt. Die pulverförmigen Edukte werden zugegeben und vollständig gelöst oder fein suspendiert. In dieser Flüssigphase läuft die erste Synthesereaktion ab. Durch Rühren und Umwälzpumpen kann die Reaktionskinetik gezielt unterstützt werden. Nach Abschluss der Reaktion liegt der neue Wirkstoff in der flüssigen Phase vor. Durch die Zugabe geeigneter Additive und eine definierte Absenkung der Temperatur wird die Fällung oder Kristallisation des Zwischenprodukts eingeleitet. In dieser Phase ist eine besonders schonende Mischwirkung erforderlich. Hier bilden sich die kristalline Partikelstruktur aus. In der Regel bleibt die Suspension pumpfähig.
Im nächsten Schritt werden die Wirkstoffkristalle einer mehrstufigen Wäsche unterzogen. Dabei entfernen Wasser oder Lösemittel Reste der Reagenzien. Die mechanische Fest-Flüssig-Trennung erfolgt in der Regel mit Zentrifugen. Alternativ können Vakuumfilter oder Kammerfilterpressen eingesetzt werden. Es werden bevorzugt gasdichte, geschlossene Systeme verwendet, um Emissionen zu vermeiden.
https://www.youtube.com/watch?v=StPGmvy-i4E
Am Ende steht die thermische Trocknung im amixon® Vakuum-Mischtrockner. Hier wird das feuchte Wirkstoffpulver schonend getrocknet. Dabei soll die Partikelstruktur bestmöglich erhalten bleiben. Die Wirkstoffe dürfen thermisch nicht überlastet werden. Gleichzeitig wird eine weitgehende Rückgewinnung der eingesetzten Lösungsmittel angestrebt. Das Ergebnis ist ein trockenes, rieselfähiges Zwischenprodukt für die nächsten Synthesestufen.
4) Die Entwicklung neuer Pflanzenschutzpräparate ist langwierig und kostspielig
Die Entwicklung neuer Pflanzenschutzpräparate ist langwierig und teuer. Bis zur Zulassung und Markteinführung vergehen meist rund zehn Jahre. Im Labor werden kontinuierlich neue Substanzen gefunden und in Modellversuchen geprüft. Für einen neuen Wirkstoff investiert der Hersteller in der Regel einen dreistelligen Millionenbetrag. Es werden viele Studien durchgeführt und zahlreiche Prozess‑ und Wirkparameter erfasst. Gesundheits‑ und Arbeitsschutz haben dabei Priorität.
Jede Testsubstanz wird so formuliert, dass sie in der Landwirtschaft sicher anwendbar ist. Trägerstoffe wie Gesteinsmehle oder organische Lösungsmittel dienen als Hilfsstoffe. Oberflächenaktive Emulgatoren wirken als Netz‑ oder Haftmittel. Diese Hilfsstoffe machen den Wirkstoff technisch sicher handhabbar. Sie müssen zugleich umweltverträglich sein und die Wirksamkeit des Pflanzenschutzmittels unterstützen..
Die Entwicklung neuer Pflanzenschutzpräparate ist langwierig und teuer. Bis zur Zulassung und Markteinführung vergehen meist rund zehn Jahre. Im Labor werden kontinuierlich neue Substanzen gefunden und in Modellversuchen geprüft. Für einen neuen Wirkstoff investiert der Hersteller in der Regel einen dreistelligen Millionenbetrag. Es werden viele Studien durchgeführt und zahlreiche Prozess‑ und Wirkparameter erfasst. Gesundheits‑ und Arbeitsschutz haben dabei Priorität.
Jede Testsubstanz wird so formuliert, dass sie in der Landwirtschaft sicher anwendbar ist. Trägerstoffe wie Gesteinsmehle oder organische Lösungsmittel dienen als Hilfsstoffe. Oberflächenaktive Emulgatoren wirken als Netz‑ oder Haftmittel. Diese Hilfsstoffe machen den Wirkstoff technisch sicher handhabbar. Sie müssen zugleich umweltverträglich sein und die Wirksamkeit des Pflanzenschutzmittels unterstützen..
5) Langlebige Synthesereaktoren dank geeigneter Werkstoffe
Weltweit steigen die Anforderungen an Syntheseapparate. Chemische Verfahren werden immer komplexer. Die erzeugten Substanzen werden temperaturempfindlicher. Gleichzeitig nimmt die Aggressivität und Korrosivität der eingesetzten Lösemittel zu. Hinzu kommen höhere hygienische Anforderungen sowie steigende zulässige Betriebsüberdrücke und Betriebstemperaturen.
Daher werden konventionelle austenitische Edelstähle nur noch begrenzt eingesetzt, meist im weniger kritischen Pulverbereich. Dort kommen zunehmend auch austenitisch-ferritische Edelstähle (Duplex- und Superduplexstähle) zum Einsatz. Bei Synthesereaktoren und Trocknern geht der Trend klar zu hochlegierten Nickelbasiswerkstoffen wie Hastelloy C22 und Alloy 59, die eine deutlich erhöhte Beständigkeit gegenüber korrosiven Medien bieten. Die Apparate altern insbesondere durch schnelle Wechsel zwischen Vakuum und Überdruck sowie zwischen Heiß- und Kaltbetrieb. Diese Lastwechsel können Spannungsrisskorrosion begünstigen. Eine geeignete Werkstoffwahl reduziert dieses Risiko jedoch signifikant.
amixon® verfügt über langjährige Erfahrung in der Auslegung und Fertigung von Druckgeräten nach internationalen Regelwerken. Die durchschnittliche Lebensdauer der Apparate liegt bei mehr als 30 Jahren. Dies basiert auf drei technischen Schwerpunkten: einer ausgereiften Konstruktion für dauerhafte Dichtheit unter Druck und Vakuum, einem hervorragenden Korrosionsschutz und einem hohen Verschleißschutz.
Das Schweißen hochlegierter Nickelbasiswerkstoffe stellt besondere Anforderungen. Es sind streng definierte Schweißfolgen und höchste Sauberkeit zwingend erforderlich. Bereits fertigungsbegleitende Prüfungen und Korrosionstests, etwa nach ASTM G48 oder dem Cabot-Verfahren, können zur Einstellung der Fertigung führen, wenn die Qualität nicht exakt stimmt. Entsprechend hoch sind die Ansprüche an Prozesssicherheit und Fertigungs-Know-how.
Weltweit steigen die Anforderungen an Syntheseapparate. Chemische Verfahren werden immer komplexer. Die erzeugten Substanzen werden temperaturempfindlicher. Gleichzeitig nimmt die Aggressivität und Korrosivität der eingesetzten Lösemittel zu. Hinzu kommen höhere hygienische Anforderungen sowie steigende zulässige Betriebsüberdrücke und Betriebstemperaturen.
Daher werden konventionelle austenitische Edelstähle nur noch begrenzt eingesetzt, meist im weniger kritischen Pulverbereich. Dort kommen zunehmend auch austenitisch-ferritische Edelstähle (Duplex- und Superduplexstähle) zum Einsatz. Bei Synthesereaktoren und Trocknern geht der Trend klar zu hochlegierten Nickelbasiswerkstoffen wie Hastelloy C22 und Alloy 59, die eine deutlich erhöhte Beständigkeit gegenüber korrosiven Medien bieten. Die Apparate altern insbesondere durch schnelle Wechsel zwischen Vakuum und Überdruck sowie zwischen Heiß- und Kaltbetrieb. Diese Lastwechsel können Spannungsrisskorrosion begünstigen. Eine geeignete Werkstoffwahl reduziert dieses Risiko jedoch signifikant.
amixon® verfügt über langjährige Erfahrung in der Auslegung und Fertigung von Druckgeräten nach internationalen Regelwerken. Die durchschnittliche Lebensdauer der Apparate liegt bei mehr als 30 Jahren. Dies basiert auf drei technischen Schwerpunkten: einer ausgereiften Konstruktion für dauerhafte Dichtheit unter Druck und Vakuum, einem hervorragenden Korrosionsschutz und einem hohen Verschleißschutz.
Das Schweißen hochlegierter Nickelbasiswerkstoffe stellt besondere Anforderungen. Es sind streng definierte Schweißfolgen und höchste Sauberkeit zwingend erforderlich. Bereits fertigungsbegleitende Prüfungen und Korrosionstests, etwa nach ASTM G48 oder dem Cabot-Verfahren, können zur Einstellung der Fertigung führen, wenn die Qualität nicht exakt stimmt. Entsprechend hoch sind die Ansprüche an Prozesssicherheit und Fertigungs-Know-how.
Kulturpflanzen für die Ernährung
Mehr als 7,8 Milliarden Menschen lebten bis Ende 2020 auf der Erde. Im Jahr 2050 werden es laut der aktuellen UN-Bevölkerungsprognose von 2019 rund 9,7 Milliarden Menschen sein. Um genügend Nahrungsmittel für die wachsende Weltbevölkerung produzieren zu können, kommt die Landwirtschaft weltweit nicht ohne Pestizide aus. Ohne Pflanzenschutzmittel wären die landwirtschaftlichen Erträge, die wir heute weltweit für selbstverständlich halten, nicht annähernd zu erreichen.
Der Begriff Pestizide ist ein Sammelbegriff und umfasst Wirkstoffe mit unterschiedlichem Wirkungsspektrum: zur Bekämpfung von Milben (Arkrizide), mikrobiellen Krankheitserregern (Bakterizide), Pilzen oder deren Sporen (Fungizide), vielfressenden Unkräutern (Herbizide), Insektenschwärmen (Insektizide), Fadenwürmern (Nematizide) sowie Schadnagern (Rodentizide).
Mehr als 7,8 Milliarden Menschen lebten bis Ende 2020 auf der Erde. Im Jahr 2050 werden es laut der aktuellen UN-Bevölkerungsprognose von 2019 rund 9,7 Milliarden Menschen sein. Um genügend Nahrungsmittel für die wachsende Weltbevölkerung produzieren zu können, kommt die Landwirtschaft weltweit nicht ohne Pestizide aus. Ohne Pflanzenschutzmittel wären die landwirtschaftlichen Erträge, die wir heute weltweit für selbstverständlich halten, nicht annähernd zu erreichen.
Der Begriff Pestizide ist ein Sammelbegriff und umfasst Wirkstoffe mit unterschiedlichem Wirkungsspektrum: zur Bekämpfung von Milben (Arkrizide), mikrobiellen Krankheitserregern (Bakterizide), Pilzen oder deren Sporen (Fungizide), vielfressenden Unkräutern (Herbizide), Insektenschwärmen (Insektizide), Fadenwürmern (Nematizide) sowie Schadnagern (Rodentizide).
Umsatz und Absatz auf dem deutschen Markt für Pflanzenschutzmittel,
die zur Ertragsmaximierung gegen unerwünschte Organismen in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Ihr großflächiger Einsatz birgt leider auch Restrisiken für die Umwelt, ist aber wegen ihres hohen Nutzens für die landwirtschaftliche Produktion ohne Alternative. Ihre Wirkung ist so groß, dass bestimmte Pflanzenschutzmittel auch im ökologischen Landbau eingesetzt werden dürfen. Dies ist dann der Fall, wenn andere Maßnahmen versagen. - Eine häufig praktizierte Methode ist die Etablierung geschickter Fruchtfolgen, um die massenhafte Vermehrung von Schädlingen zu verhindern -. Welche Pflanzenschutzmittel z.B. im ökologischen Landbau eingesetzt werden dürfen, ist in der Öko-Verordnung geregelt. "Bei einer festgestellten Bedrohung der Kulturen dürfen lediglich solche Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, die nach Artikel 16 für die Verwendung in der ökologischen/biologischen Produktion zugelassen wurden." (Artikel 12 der Verordnung 834/2007).
die zur Ertragsmaximierung gegen unerwünschte Organismen in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Ihr großflächiger Einsatz birgt leider auch Restrisiken für die Umwelt, ist aber wegen ihres hohen Nutzens für die landwirtschaftliche Produktion ohne Alternative. Ihre Wirkung ist so groß, dass bestimmte Pflanzenschutzmittel auch im ökologischen Landbau eingesetzt werden dürfen. Dies ist dann der Fall, wenn andere Maßnahmen versagen. - Eine häufig praktizierte Methode ist die Etablierung geschickter Fruchtfolgen, um die massenhafte Vermehrung von Schädlingen zu verhindern -. Welche Pflanzenschutzmittel z.B. im ökologischen Landbau eingesetzt werden dürfen, ist in der Öko-Verordnung geregelt. "Bei einer festgestellten Bedrohung der Kulturen dürfen lediglich solche Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, die nach Artikel 16 für die Verwendung in der ökologischen/biologischen Produktion zugelassen wurden." (Artikel 12 der Verordnung 834/2007).
Pflanzenschutzmittel sind ein weltweiter Milliardenmarkt
Der Weltmarkt für Pflanzenschutzmittel ist groß. Das mit Abstand größte Produktionsvolumen entfällt auf Herbizide, gefolgt von Insektiziden und Fungiziden. Im Jahr 2018 wurden weltweit knapp 48 Milliarden Euro mit Pflanzenschutzmitteln umgesetzt - ein Plus von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2021 stagnierte der weltweite Umsatz. Der mit Abstand größte Markt ist Asien vor Lateinamerika und Europa.
In Deutschland lag der Umsatz im gleichen Zeitraum bei 1,3 Milliarden Euro. Die Menge der in Deutschland verkauften Pflanzenschutzmittel lag 2016 bei rund 48.000 Tonnen und hat sich damit innerhalb von zehn Jahren verdoppelt (2006: rund 32.000 Tonnen). Davon entfallen rund 40 Prozent auf Herbizide (Unkrautbekämpfungsmittel), rund 25 Prozent auf Fungizide (gegen Pilze und deren Sporen) und rund 30 Prozent auf Insektizide (zur Abtötung, Vertreibung oder Hemmung von Insekten und deren Entwicklungsstadien). Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in Deutschland ging im Zeitraum 2014 bis 2020 kontinuierlich von 1,6 Mrd. Euro auf 1,15 Mrd. Euro zurück. Im Jahr 2021 stieg der Verbrauch auf 1,2 Mrd. Euro. In Deutschland waren im Jahr 2016 rund 270 Wirkstoffe in insgesamt 753 verschiedenen Pflanzenschutzmitteln zugelassen. Weltweit arbeitet die Forschung mit Hochdruck an der Entwicklung neuer, nachhaltiger Wirkstoffe, die nach ihrer Wirkungsentfaltung rückstandsfrei abgebaut werden.
Der Weltmarkt für Pflanzenschutzmittel ist groß. Das mit Abstand größte Produktionsvolumen entfällt auf Herbizide, gefolgt von Insektiziden und Fungiziden. Im Jahr 2018 wurden weltweit knapp 48 Milliarden Euro mit Pflanzenschutzmitteln umgesetzt - ein Plus von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2021 stagnierte der weltweite Umsatz. Der mit Abstand größte Markt ist Asien vor Lateinamerika und Europa.
In Deutschland lag der Umsatz im gleichen Zeitraum bei 1,3 Milliarden Euro. Die Menge der in Deutschland verkauften Pflanzenschutzmittel lag 2016 bei rund 48.000 Tonnen und hat sich damit innerhalb von zehn Jahren verdoppelt (2006: rund 32.000 Tonnen). Davon entfallen rund 40 Prozent auf Herbizide (Unkrautbekämpfungsmittel), rund 25 Prozent auf Fungizide (gegen Pilze und deren Sporen) und rund 30 Prozent auf Insektizide (zur Abtötung, Vertreibung oder Hemmung von Insekten und deren Entwicklungsstadien). Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in Deutschland ging im Zeitraum 2014 bis 2020 kontinuierlich von 1,6 Mrd. Euro auf 1,15 Mrd. Euro zurück. Im Jahr 2021 stieg der Verbrauch auf 1,2 Mrd. Euro. In Deutschland waren im Jahr 2016 rund 270 Wirkstoffe in insgesamt 753 verschiedenen Pflanzenschutzmitteln zugelassen. Weltweit arbeitet die Forschung mit Hochdruck an der Entwicklung neuer, nachhaltiger Wirkstoffe, die nach ihrer Wirkungsentfaltung rückstandsfrei abgebaut werden.
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