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CO2 Footprint und Erderwärmung

CO2 Footprint und Erderwärmung

Der Erhalt einer intakten Umwelt und das menschliche Begehren nach Wohlstand und Luxus sind schwer miteinander vereinbar. Nahezu jedes auf Erwerb gerichtete Geschäftsmodel belastet die Umwelt. Je mehr Menschen auf der Erde leben, je stärker wird die Disbalance spürbar. Letztlich gilt: Die Erde benötigt die Menschen nicht. Die Flora und Fauna aber ist unmittelbar auf eine intakte Umwelt angewiesen.

Die Lufthülle der Erde unterliegt der Gravitation. Sie rotiert ungefähr mit der Erdrotation. Bis zu einer Höhe von ca. 80 km ist die Luft relativ homogen zusammengesetzt aus den Gasen Stickstoff (N2) 78,08 %, Sauerstoff (O2) 20,95 %, Argon (Ar) 0,93 % Kohlenstoffdioxid (CO2) 0,03 % (Angaben in Volumenprozent).

 

Der Luftdruck nimmt logarithmisch ab und beträgt in 80 km Höhe nur noch 0,05 mbar. Interessant ist, dass in den verschiedenen Höhen unterschiedliche Temperaturen herrschen. Unser Wetter wird im Wesentlichen durch die physikalischen Bedingungen in der Troposphäre bestimmt. Bis zu einer Höhe von 12 km ist hier Wasserdampf (in Form von Wolken) in wechselnden Konzentrationen vorhanden.

Logarithmisch abnehmender Luftdruck und wechselnde Temperaturen

Logarithmisch abnehmender Luftdruck und wechselnde Temperaturen

 Die Sonnenenergie leistet dies auf natürliche Weise durch die Photosynthese.

Sauerstoff in der Atemluft ist lebensnotwendig

 

Er steht ständig zur Verfügung. Ein Erwachsener atmet im Ruhezustand pro Minute etwa 10 bis 16 mal ein Volumen von ca. 0,5 Liter Luft ein und aus. Der Luftbedarf eines Erwachsenen beträgt in der Ruhe 5 bis 8 Liter pro Minute. Das kann sich bei sportlicher Betätigung bis auf 100 Liter pro Minute steigern. Die eingeatmete Luft enthält 20,95% O2 und ca. 0,03% CO2, die ausgeatmete Luft enthält nur noch 15,3% O2 aber schon 3,7% CO2 [Volumenprozent].

Würde die Kohlstoffdioxidkonzentration in der Atemluft 8 % betragen, wäre das für Menschen tödlich. Das ist zwar weit entfernt von der normalen Konzentration, die nur 0,03 % beträgt, weil aber Kohlenstoffdioxidgas 1,5 mal schwerer ist als Luft, kann das CO2 Gas unter Umständen gefährlich hohe Konzentrationen aufweisen. Große Gärsilos, in denen Futtermittel für Nutztiere fermentiert werden oder auch unzureichend belüftete Weinkeller sind Gefahrenquellen für eine CO2 Vergiftung. Bei minus 78,5 °C gefriert das Kohlendioxid Gas. CO2-Trockeneis wird zum Zweck der Kühlung und Konservierung verwendet. „INERTISIERUNG“ CO2 Gas kann auch zur Erstickung von Bränden dienen.

Pflanzen, Flechten, Moose und auch die Unterwasserflora benötigen das Kohlenstoffdioxidgas für Ihren Stoffwechsel. Auch in natürlichen Gewässern liegt CO2 gelöst vor.

Das Kohlenstoffdioxid-Molekül (O=C=O) ist relativ stabil. Die Sauerstoffmoleküle können nur unter großem Energieaufwand vom Kohlenstoffatom abgespalten werden. Die Sonnenenergie leistet dies auf natürliche Weise durch die Photosynthese.

Fotosynthese ermöglicht die Speicherung von Sonnenenergie

 

Chlorophyllhaltige Pflanzen erzeugen ihr Wachstum und ihre Energiespeicher aus der Fotosynthese. Diese wertschöpfenden Stoffwechselprozesse vollziehen sie seit vielen hundert Millionen Jahren. Sonnenenergie, Kohlenstoffdioxid, Wasser und einige wenige Spurenelemente des Bodens erzeugen biogene Grundstoffe. Begleitend werden Sauerstoffmoleküle in die Atmosphäre abgegeben. Humus entsteht aus der abgestorbenen Substanz der Flora und Fauna.

Mikroorganismen leisteten die Vorarbeit für die heute verfügbaren Wertstoffe Torf, Braunkohle, Steinkohle, Erdgas und Erdöl. Die eingelagerte biogene Masse ist heute ein begehrter Roh- und Brennstoff. Dessen Nutzung wurde seit der Industrialisierung massiv gesteigert. Fossile Energieträger sind bis heute die Basis weltweiter Energiegewinnung und Stoffsynthesen. Aus ihrer Verbrennung und Umwandlung resultieren Kunststoffe, unzählige Chemikalien, Pestizide, Medizinprodukte und Güter des täglichen Bedarfs, leider aber auch unbrauchbare Reststoffe und gewaltige Mengen Kohlenstoffdioxidgas.

 

Leseempfehlung: Der Unternehmer, Wissenschaftler und Buchautor Dr. Hermann Fischer wirbt in seinem Buch: „Stoffwechsel – Auf dem Weg zu einer solaren Chemie für das 21. Jahrhundert“ dafür, möglichst alle Stoffe des täglichen Bedarfes aus Pflanzen zu gewinnen.

Anstieg der Kohlendioxidemissionen durch die Nutzung fossiler Rohstoffe. Zwei Einbrüche durch die Wirtschaftskrisen Lehman Brothers und Corona-Pandemie.

Kohlenstoffdioxid und Kohlenstoffdioxid-Äquivalente

 

Leider ist Kohlenstoffdioxid zugleich ein wirksames Treibhausgas. Zusammen mit anderen Treibhausgasen wie Wasserdampf, Methan und Lachgas sind sie in der wetterbestimmenden Lufthülle bis zu 14 km Höhe anzutreffen. Ihre Treibhauswirkungen unterscheiden sich: Methan ist mehr als 20-mal wirksamer als Kohlenstoffdioxid, Lachgas fast 300-mal und Fluorkohlenwasserstoffe sogar 16 000-mal.

Über viele Jahrmillionen war der CO2-Gehalt in der Atmosphäre aufgrund des ausgeglichenen biosphärischen Stoffwechsels annähernd konstant. Flora und Fauna haben über Hunderte von Millionen Jahren Kohlendioxid aus der Luft als biogene Masse gebunden. Mikroorganismen zersetzten die Reste, die unter Druck und Hitze zu fossilen Brennstoffen wurden. Wissenschaftler haben errechnet, dass die fossile Kohlenstoffspeicherung von einer Million Jahren heute in nur zehn Monaten abgebaut und als Kohlendioxidgas freigesetzt wird.

Zunahme der CO2-Konzentration in der Atmosphäre

 

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die CO2-Konzentration in der Atmosphäre in den letzten hundert Jahren zugenommen hat. Obwohl der CO2-Gehalt in der Atmosphäre sehr gering ist, ist sein Einfluss auf die globale Erwärmung als relevantes Treibhausgas sehr groß. Treibhausgase wirken wie eine Wärmeisolierung. Die Sonnenstrahlung wird von der Erde als Wärmestrahlung in den Weltraum reflektiert. Diese Reflexion findet aber nur zum Teil statt. Die Treibhausgase in der Lufthülle reflektieren ihrerseits die Wärmestrahlung zurück zur Erde. Im richtigen Maß sorgt dies für ein ausgeglichenes Klima. Zu viele Treibhausgase erhöhen jedoch die Isolation. Die daraus resultierende Erderwärmung führt zunehmend zu Problemen. Klimazonen verschieben sich, Starkregen, ausbleibende Niederschläge und steigende Meeresspiegel sind die Folge. Mehr als 100 Staaten haben sich deshalb verpflichtet, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren. Bis zum Jahr 2100 soll so die Erderwärmung auf 2°C begrenzt werden. Danach soll der CO2-Gehalt in der Luft sogar reduziert werden.

Mit fossilen Energieträgern wird spekuliert und exorbitant viel Geld verdient.

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Dieser Gyraton® Mischer kann große Massen bis zu 70 m³ homogenisieren - unabhängig von den Fließeigenschaften der Schüttgüter. Die Antriebsleistung ist um 80% geringer als üblich.

amixon® übernimmt Verantwortung und trägt dazu bei, die Emission von Treibhausgasen zu reduzieren

 

Ausgehend von der Erkenntnis, dass der vom Menschen verursachte Ausstoß von Kohlenstoffdioxid unsere Umwelt negativ beeinflusst, wurde versucht, dieses Handeln mit einem individuellen CO2-Fußabdruck zu bewerten. Etwas weiter gefasst wurde der Begriff „ökologischer Fußabdruck“ geprägt. Fußabdrücke können sich auf die Rohstoffgewinnung, auf einen Produktionsprozess, auf den Lebenszyklus eines Produktes oder auf ein Geschäftsmodell beziehen. Im Internet gibt es Portale, auf denen man seine individuellen Lebensgewohnheiten in eine Tabelle eingeben kann, um seinen persönlichen CO2-Fußabdruck zu berechnen.

Auch die amixon® Gruppe versucht, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden. Als produktionsintensives Maschinenbauunternehmen sind die Möglichkeiten begrenzt. amixon hat für sich vier Handlungsfelder definiert.

 

1. Effizienz und Rohstoffeinsparung während der Fertigung:
Neben der bisher praktizierten Rohstofflogistik hat amixon® Methoden etabliert, die eine maximale Materialausnutzung gewährleisten. Die Produktion erfolgt durch Abarbeitung automatisiert erstellter Arbeitsvorräte. Dies geschieht vor dem Hintergrund bestmöglicher Materialausnutzung und minimaler Transportwege. Unsere zentral gesteuerte Fertigungssteuerung iteriert ständig Prozessoptimierungen.

 


2. Regenerative Energieerzeugung:
Unsere Photovoltaikanlage kann bis zu 450 Kilowatt elektrische Leistung erzeugen, eine benachbarte Windkraftanlage bis zu 2.000 Kilowatt. In Zukunft werden wir große Stromspeicher installieren, um weitgehend Ökostrom zu nutzen. Die Heizungsanlagen und die Beleuchtungstechnik im gesamten Werk entsprechen dem neuesten Stand der Technik und arbeiten energieeffizient.

KoneSlid® Mischer von amixon® entleert rieselfähige Pulver innerhalb von Sekunden vollständig.

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3. Mit einem amixon® -Apparat arbeiten sie ökonomisch optimal und erfüllen gleichzeitig die ökologischen Ziele bestmöglich. Aufgrund der hygienegerechten Konstruktion sind viele amixon®-Mischer mehr als 30 Jahre, einige sogar mehr als 40 Jahre im Einsatz.

a. Energiesparender Betrieb der amixon® Maschinen

Wendelmischer arbeiten nach dem Prinzip der Schubströmung. Sie fördern das Mischgut mit niedriger Drehzahl. Wird ein Wendelmischer in vertikaler Position betrieben, erzeugt er in extrem kurzer Zeit ideale Mischgüten. Die Antriebsleistung ist gering, die jeweilige Mischzeit kurz. Das schont die Partikel und die Umwelt.

b. Maximale Effizienz bei der Rohstoffnutzung

amixon® Mischer können rieselfähige Mischgüter nahezu vollständig austragen. Auch anhaftende Mischgüter können mit hohem Wirkungsgrad ausgetragen werden. Rückstände werden auf ein Minimum reduziert. In der Praxis entleeren viele amixon®-Mischer so gründlich, dass nachfolgende Mischaufträge (mit unterschiedlich zusammengesetzten Komponenten) ohne Zwischenreinigung durchgeführt werden können. Nahezu alle Rohstoffe werden so zum Endprodukt verarbeitet und gelangen in den Verkauf.

Innovative Produktentwicklungen: "Gyraton®" und "KoneSlid®" "SpherHelics®".

 

c. Minimierung der erzeugten Abfälle
Der Reinigungsaufwand wird drastisch reduziert. Die Abfallvermeidung ist im Hinblick auf den ökologischen Fußabdruck von großer Bedeutung. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass pulverförmige Abfälle verbrannt und Waschwasserrückstände geklärt werden müssen.

d. Lange Lebensdauer der amixon® Maschinen durch Verschleißminderung
Systembedingt arbeiten amixon® Mischer mit niedriger Drehfrequenz. Das hat wesentlichen Einfluss auf den Verschleiß der Mischwerkzeuge und die Lebensdauer aller Dichtungen. Der Verschleiß steigt mit dem Quadrat der Relativgeschwindigkeit zwischen Mischgut und Mischwerkzeug. Wenig Verschleiß bedeutet letztlich auch weniger Verunreinigung der Mischgüter. Wenn eine Produktionsmaschine lange und profitabel genutzt werden kann, dann werdenRohstoffressourcen geschont.

e. Retrofitting:
Die Weiterentwicklung der amixon® Prozessapparate erfolgt so, dass auch ältere im Markt befindliche amixon® Maschinen weitgehend nachgerüstet werden können. Diese Besonderheit ist hervorzuheben. amixon® führt das Retrofitting älterer Mischer immer dort durch, wo der Mischer eingebaut ist. Eine Demontage findet nur in Ausnahmefällen statt. Auch diese Vorgehensweise begünstigt eine lange Nutzungsdauer und schont Rohstoffressourcen.

4. Kontinuierliche Schulung aller Mitarbeiter
Die oben genannten Leitlinien werden kontinuierlich umgesetzt und geschult.

ComDisc® Werkzeuge entleeren letzte Mischgutreste aus dem amixon® Mischer

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