Oben sehen Sie die Lösung DosiFlap®. Sie benötigt nur wenig vertikalen Bauraum. Sie verschließt den Mischraum totraumfrei und sie regelt den Mischgut-Austrag.  Unten sehen Sie die Standardlösung. Unterhalb der Ausflussklappe des Mischers ist eine Drehklappe installiert, die den Mischgut-Austrag regelt.

Oben sehen Sie die Lösung DosiFlap®. Sie benötigt nur wenig vertikalen Bauraum. Sie verschließt den Mischraum totraumfrei und sie regelt den Mischgut-Austrag. Unten sehen Sie die Standardlösung. Unterhalb der Ausflussklappe des Mischers ist eine Drehklappe installiert, die den Mischgut-Austrag regelt.

FAQ: Der Pulvermischer befüllt Standard Schüttgutcontainer und Bigbags

Auch große Pulvermischer können das Mischgut portionsweise austragen; in Big Bags oder Schüttgutcontainern (IBS)

  1. Ausflussstutzen des Mischers mit integrierter Ausflussklappe
  2. Verlängerungsstück (damit Ausflussklappe und Drehklappe nicht kollidieren)
  3. Drehklappe
  4. Faltenbalg
  5. Auflageplatte legt sich auf den Containerstutzen und hebt sich dann wenige mm empor
  6. Entlüftungsstutzen
  7. Hub-Senk-Vorrichtung für Auflageplatte


Standard Lösung
Unterhalb der totraumfreien Klappe des Mischers wird eine weitere pulvertaugliche Armatur installiert. Das ist meistens eine Drehklappe. Diese kann gegen das ausfließende Mischgut langsam oder schnell schließen und öffnen. Sie ist gut geeignet, um den Füllgrad eines Containers oder Bigbags zu kontrollieren. Die Funktion einer Drehklappe ist aber nicht gleichzusetzen mit der Leistungsfähigkeit einer Abfüllmaschine. Ein angestrebtes Füllgewicht im Gebinde kann nur ungefähr erreicht werden. Diese klassische Lösung funktioniert in der industriellen Praxis gut, solange die Pulver einigermaßen gut fließen. Würde das Pulver zwischen den beiden Armaturen stauen, müsste eine andere Lösung ersonnen werden.

Verschluss des amixon® Mischers per DosiFlap®
Hier handelt es sich um eine neuartige Verschließ- und Dichtungstechnik, die es gestattet, die Klappe jederzeit gegen das herabfließende Mischgut zu verschließen und zu öffnen. Dabei schnürt der Pulverstrom mehr und mehr ein und wird zuverlässig gestoppt, wenn die Klappe in der Endlage den Mischraum verschließt. Ein und dieselbe Armatur kann also den Mischraum totraumfrei abdichten und gegen das herabfließende Mischgut verschließen.


Beispiehaft wird hier ein amixon® Großmischer dargestellt. Die maximale Chragengröße beträgt 12 m³ Babynahrung.

Beispiehaft wird hier ein amixon® Großmischer dargestellt. Die maximale Chragengröße beträgt 12 m³ Babynahrung.

Mischgutaustragung vom Großmischer in Schüttgutcontainer und Bigbags

Frage: Ist es möglich, gemischte Produkte vom Mischer direkt portionsweise in Bigbags oder Container abzufüllen?  Die Schwierigkeit besteht ja darin, eine Unterfüllung oder eine Überfüllung des Containers oder Bigbags zu vermeiden.

Antwort von amixon: Tatsächlich kommt es häufiger vor, dass Mischgüter direkt aus dem Mischer in Container oder andere Gebinde abgefüllt werden sollen. Die Aufgabenstellung ist vergleichsweise einfach realisierbar, wenn die gesamte Charge genau in einen Container/ einen Bigbag hineinpasst. Komplizierter wird es, wenn die Misch-Charge vielfach größer ist als das Fassungsvolumen des Gebindes. Dann muss das ausfließende Mischgut zum richtigen Zeitpunkt gedrosselt und abgeschnürt werden, nach Maßgabe des ansteigenden Füllgrades im Gebinde.

Die Entleer-Armatur eines Präzisions-Pulvermischers – unabhängig vom Fabrikat –  ist als totraumfrei arbeitende Verschlussklappe ausgebildet. Sie darf normalerweise erst dann verschlossen werden, wenn kein Pulver nachrieselt, also wenn der Mischer entleert ist. Diese Restriktion liegt in der Konstruktion der Austragsklappe begründet. Sie muss den Mischraum während des Mischens komplanar, also totraumfrei und gasdicht verschließen. Das kann sie nur dann, wenn sie im geschlossenen Zustand die Kontur des Mischraumes darstellt. Würde man versuchen, die Standard-Verschlussklappe gegen den herabfließenden Produktstrom zu schließen, dann würden sich Mischgut Partikel in der Dichtung der Klappe verklemmen. Die Dichtung würde im Laufe der Zeit zerstören und die Klappe würde undicht. Das vorstehend beschriebene Problem kann in zweifacher Weise behoben werden: Standardlösung oder DosiFlap®

Frage: Was sind die Vorteile, die DosiFlap® dem Anwender bietet?

Antwort von amixon: Letztlich sind es drei Vorteile:

  1. Auch schlechter fließende Mischgüter können direkt vom Mischer in Container oder Bigbags eingefüllt werden, ohne dass die Gebinde überfüllen. Die Gefahr des Stauens unterhalb der Klappe ist gering, weil das Pulver im freien Fall befindlich staufrei abwärts rieselt.
  2. Die Einsparung der Drehklappe bedeutet, dass unter dem Mischer mehr Platz zur Verfügung steht. Der Mangel an vertikalem Bauraum unter einem Mischer ist gleichbedeutend mit Ergonomie- und Performanceverlust.
  3. Das Nichtvorhandensein einer zweiten Armatur bedeutet, dass sie niemals gereinigt werden muss. Drehklappen befinden sich innerhalb von Rohrleitungen. Sie sind schwer zugänglich. Will man sie gründlich reinigen, müsste man sie demontieren.

Frage: Wie kann man das Gewicht im Schüttgutgebinde einigermaßen genau ermitteln?

Antwort von amixon: Eine sehr genaue Gewichtserfassung (ca. 100 Gramm und genauer) ist möglich, wenn unterhalb des Containers/ Bigbags eine Wiegeplattform installiert ist. Darüber hinaus ist es aber auch möglich, den gesamten Mischer zu wiegen. Die Gewichtsänderung des Mischers entspricht dem Inhalt des Gebindes. Diese Art der Gewichtserfassung ist weniger genau. Sie kann auf ca. 100 Gramm oder 1 kg genau sein, wenn das Mischwerkzeug stillsteht.



Antworten zu Fragen, die häufiger an amixon® gerichtet werden:

Ausflussstutzen eines Pulvermischers mit totraumfreier Inspektionstür

Ausflussstutzen eines Pulvermischers mit totraumfreier Inspektionstür

Totraumfreie Austragsarmatur eines Pulvermischers, die bequem und schnell gereinigt werden kann

Bitte beachten: Drehklappen befinden sich innerhalb von Rohrleitungen. Sie sind schwer zugänglich. Will man sie gründlich reinigen, müsste man sie demontieren. Einige Betreiber reinigen die Drehklappe dennoch im montierten Zustand, indem sie die Armatur innerhalb der Rohrleitung von oben und von unten mit Waschwasser bestrahlen. Das funktioniert normalerweise gut, wenn man das System danach gut trocknet. Je nach Bauart können Drehklappen Kapillare aufweisen, die die Trocknung erschweren.

An dieser Stelle sei noch eine sehr schöne hygienische Lösung von amixon® erwähnt. Die Stutzen oberhalb und unterhalb des Mischers sind mit Inspektionstüren versehen. Insofern kann der Betreiber den Reinigungszustand bequem überprüfen oder auch manuell durchführen. Auch die Auswechselung einer verschlissenen Dichtung geschieht komfortabel mithilfe diese Inspektionsklappe. Sie ist nach dem Clever-Cut® Prinzip konstruiert und verfügt ihrerseits über eine O-Ring-Dichtung, die besonders nah am Mischgut abdichtet. Die Bauart ist nahezu totraumfrei. Diese besonders hygienische Dichtungsnut trägt den Namen OmgaSeal®.


Kugelsegment Armatur als Austrags- und Verschlusssystem

Verschluss des amixon® Mischers per Kugelsegmentarmatur. Auch diese Armatur ist in der Lage, einen austretenden Pulverstrom abzuschnüren und abzudichten. Totraumfrei funktioniert ein Kugelsegmenthahn aber nur dort, wo die Symmetrieachsen des Kugelsegmentes und des Mischwerkzeuges übereinstimmen. Das ist beim amixon® Konusmischer Bauart AM und AMT der Fall.

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