Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Welche Mischwerkzeuge eignen sich für das Einbringen von Ölen/Fetten in Instant-Suppenpulver?

Geeignete Mischwerkzeuge für das Einbringen von Ölen und Fetten in Instant-Suppenpulver

Für das Einbringen von Ölen und Fetten in Instant-Suppenpulver eignen sich vor allem Innen-Mischflügel, Schneidrotoren, Messerköpfe, Helixwendeln und Paddelwerkzeuge. Entscheidend ist, dass das jeweilige Mischwerkzeug die Pulverpartikel ausreichend bewegt und gleichzeitig eine fein verteilte, klumpenfreie Benetzung der Fettphase ermöglicht.

Innen-Mischflügel

Innen-Mischflügel erzeugen eine intensive Produktumwälzung und eignen sich gut, wenn die Fettphase gleichmäßig in die Schüttung eingearbeitet werden soll. Sie unterstützen eine gute Verteilung, ohne das Produkt unnötig stark zu beanspruchen.

Schneidrotoren

Schneidrotoren sind besonders dann sinnvoll, wenn Fettagglomerate aufgelöst oder viskose Bestandteile fein dispergiert werden müssen. Sie helfen, Klumpenbildung zu vermeiden und die Fettphase rasch in die aktive Mischzone einzubringen.

Messerköpfe

Messerköpfe kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn eine starke mechanische Zerkleinerung oder das Aufbrechen von Anhaftungen erforderlich ist. Sie sind hilfreich bei Rezepturen mit höherer Fettzugabe oder bei Produkten, die zur Agglomeratbildung neigen.

Helixwendeln

Helixwendeln fördern das Produkt kontrolliert und sorgen für eine gleichmäßige Durchmischung bei vergleichsweise schonender Behandlung. Sie sind besonders geeignet, wenn die Fettverteilung mit geringer mechanischer Belastung erfolgen soll.

Paddelwerkzeuge

Paddelwerkzeuge verbinden eine gute Umwälzung mit einem vergleichsweise sanften Mischverhalten. Sie eignen sich dann, wenn die Fettphase verteilt werden soll, empfindliche Rezepturbestandteile aber möglichst wenig beansprucht werden dürfen.

Wichtige prozesstechnische Aspekte

  • Sprühapplikation: Öle und Fette sollten möglichst fein zerstäubt über geeignete Düsen in die aktive Mischzone eingebracht werden.
  • Temperierung: Feste Fette müssen vor der Dosierung auf Verarbeitungstemperatur gebracht werden.
  • Werkzeugwahl: Je nach Fettgehalt, Viskosität, Partikelgröße und Produktempfindlichkeit ist das Mischwerkzeug passend auszuwählen.
  • Zugabereihenfolge: Üblicherweise wird zunächst das Pulver vorgelegt und die Fettphase anschließend unter laufender Mischung zugegeben.
  • Produktempfindlichkeit: Bei fragilen Bestandteilen wie Gemüseflocken, Kräutern oder Croutons sollte das Werkzeug so gewählt werden, dass die Fettverteilung zunächst erfolgt und empfindliche Komponenten erst später schonend eingebracht werden.

Die optimale Auswahl des Mischwerkzeugs hängt von Fettgehalt, Viskosität, Partikelgröße, Chargengröße und gewünschter Mischgüte ab und sollte in Vorversuchen validiert werden.

So bringt amixon® Öle, Fette und Flüssigaromen klumpenfrei in Pulver ein

Der Flüssigkeitseintrag erfolgt am Ort der höchsten Mischaktivität

Die Hauptursache für Klumpenbildung ist eine lokale Überbenetzung. Deshalb dosiert amixon® Öle, Fette und Flüssigaromen per Zugabelanze oder Zweistoffdüse direkt in den Aktionsbereich des Schneidrotors. Dort verteilt der Rotor die viskose Phase mikrofein, während das SinConcave®/SinConvex®-Helixmischwerk kontinuierlich frisches, unbenetztes Pulver in die Benetzungszone fördert. So entsteht eine mikrofeine Flüssigstoffeinmischung, bei der der Mischraum weitgehend frei von Anhaftungen bleibt. Die Zweistoffdüse erzeugt die feinste Zerstäubung und eignet sich auch für sehr kleine Zugabemengen, etwa bei Aromen oder Öl-Vitamin-Lösungen.

Viskosität gezielt beherrschen

Je geringer die Viskosität von Ölen und Fetten ist, desto gleichmäßiger benetzen sie. Deshalb können amixon® Mischer auf Wunsch mit einem temperierbaren Doppelmantel ausgestattet werden. Feste Fette werden dadurch sicher oberhalb ihres Schmelzpunkts gehalten, ohne dass es zu kalten Wandzonen kommt, in denen das Produkt erstarren oder verkleben könnte. amixon® verfügt über langjährige Erfahrung in der Pulverbenetzung, insbesondere auch, wenn die Pulver im kalten Zustand belassen werden. Große spezifische Oberflächen, Kapillarstrukturen und heterogene Partikeloberflächen bestimmen die Benetzungsgeschwindigkeit. Deshalb müssen Dosierrate, Düsenwahl und Mischintensität präzise aufeinander abgestimmt werden.

Reproduzierbare Dosierstrategie

Eine kontinuierliche, fein dosierte Zugabe kann als Mischprogramm in der SPS hinterlegt werden. Die Mischintensität ist stufenlos anpassbar – von schonendem Befeuchten mit geringer Energieeinleitung bis hin zu intensiver Einarbeitung bei schneller und vollständiger Verteilung. Dabei kann der Füllgrad je nach Aufgabe von etwa 10 bis 100 % variieren, ohne die Mischgüte wesentlich zu beeinträchtigen.

Werkzeugkonfiguration und Absicherung

Je nach Anwendung kommen Vertikalmischer (VM, HM), SpherHelics®-Mischer, Konusmischer (AM, mit Flüssigstoffzugabe wahlweise per Zweistoffdüse) oder kontinuierlich arbeitende Systeme wie der AMK zum Einsatz. Das Benetzungsverhalten, die Ölbindekapazität und das Dosierprofil werden von amixon® vorab im Technikum mit dem Originalprodukt verifiziert.

Für Instant Food sind amixon® Systeme praxisbewährt: Dazu zählen Doppelwellenmischer mit automatischer Nassreinigung beim Wechsel zwischen würzigen und süßen Produkten, der KoneSlid® KS speziell für fragile, sprühgetrocknete und agglomerierte Güter sowie der RMG für staubarme, schnell lösliche Granulate.

Hygienic Design als konstruktive Basis

Alle genannten Eigenschaften beruhen auf dem amixon® Hygienic Design. Mischraum und Mischwerk sind fugenfrei verschweißt und verschliffen, das Mischwerk ist nur oben gelagert, sodass die kontaminationskritische untere Wellendurchführung entfällt. Große Clever-Cut®-Inspektionstüren mit dauerhaft totraumfreier OmgaSeal®-Dichtung ermöglichen den ergonomischen Zugang zu allen produktberührten Flächen. Totraumfreie Auslauforgane und integrierte Waschlanzen – auf Wunsch mit vollautomatischer Nassreinigung – ermöglichen eine validierbare Trocken- und Nassreinigung gemäß den EHEDG-Richtlinien, den FDA-Hygienerichtlinien und den 3-A Sanitary Standards.