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Celluloseether

 

Es handelt sich dabei um eine Gruppe von Cellulosederivaten, bei denen die Hydroxylgruppen der Cellulose teilweise oder vollständig durch Ethergruppen (zum Beispiel Methyl-, Ethyl-, Hydroxyethyl- oder Hydroxypropylgruppen) ersetzt wurden. Durch diese Veretherung wird die ursprünglich wasserunlösliche Cellulose in vielen Fällen wasserquellbar oder wasserlöslich und erhält verdickende, gelbildende und filmbildende Eigenschaften.

Bei einem Celluloseether sind OH‑Gruppen durch Ethergruppen –OR ersetzt. Idealisiert kann man das z.B. so notieren:

 

[C6H7O2(OH)3−x(OR)x]n

wobei x der mittlere Substitutionsgrad ist und R für die jeweilige Ether-Seitenkette steht.

Typische Vertreter sind Methylcellulose (MC), Ethylcellulose (EC), Hydroxyethylcellulose (HEC), Hydroxypropylcellulose (HPC) und Carboxymethylcellulose (CMC). Sie sind je nach Substituent und Substitutionsgrad in Wasser und/oder organischen Lösungsmitteln löslich. In der Praxis werden Celluloseether unter anderem als Verdickungsmittel, Gelbildner, Stabilisatoren und Filmbildner eingesetzt, beispielsweise in Lebensmitteln, Pharmazeutika, Bauchemie, Farben und Körperpflegeprodukten.