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Strukturviskos

 

„Strukturviskosität” bezeichnet ein rheologisches Verhalten, bei dem die Viskosität durch eine innere Mikrostruktur bestimmt wird. Diese Struktur kann sich unter Scherung auf- oder abbauen. Das Material zeigt daher kein konstantes Fließverhalten.

Typische strukturviskose Stoffe sind Suspensionen, Pasten, Gele, Schlämme und hochgefüllte Polymerschmelzen. Unter Bewegung oder Rühren sinkt oft die scheinbare Viskosität. Im Ruhezustand kann das Material wieder erstarren oder verfestigen.

Strukturviskose Eigenschaften beeinflussen Mischen, Pumpen, Fördern und Dosieren. Sie sind daher wichtig für die Auslegung von Rührwerken, Mischern und Rohrleitungen. In der Verfahrenstechnik werden strukturviskose Stoffe mithilfe rheologischer Modelle beschrieben, beispielsweise als scherverdünnend oder scherverdickend.