Cellulosederivate
Als Cellulosederivate bezeichnet man Polymere, die aus dem Grundgerüst der Cellulose aufgebaut sind, bei denen jedoch ein Teil der drei Hydroxylgruppen je Glucoseeinheit durch andere Gruppen wie Methyl-, Ethyl-, Hydroxypropyl-, Acetyl-, Nitrat- oder Carboxymethylgruppen ersetzt wurde. Durch Art und Grad dieser Substitutionen lassen sich Löslichkeit, Viskositätsaufbau, Gelierverhalten, Filmbildung, Oberflächenaktivität und thermische Stabilität gezielt einstellen.
Typische Beispiele sind Methylcellulose (MC), Hydroxypropylmethylcellulose (HPMC), Carboxymethylcellulose (CMC), Celluloseacetat oder Cellulosenitrat. Sie werden in Lebensmitteln, Pharmazeutika, Bauchemie, Farben, Lacken und technischen Anwendungen als Verdicker, Stabilisatoren, Bindemittel, Filmbildner oder Hilfsstoffe für die Strukturierung eingesetzt. Für amixon® ist die Gruppe der Cellulosederivate besonders relevant, weil viele dieser Stoffe als fein dispergierte Pulver oder als Bestandteile von Bindemittelflüssigkeiten in Pulvermischern verarbeitet werden und dabei das Fließverhalten, die Agglomeration und die Textur des Endprodukts maßgeblich beeinflussen.
Für Hersteller und Verbraucher ist es vorteilhaft, die großen Einsatzmengen dieser funktionellen Hilfsstoffe vor der Verpackung zu mischen. Der Gyraton-Silomischer ist für die genaue Mischung von Chargen mit einem Volumen von bis zu 100 m³ ausgelegt. Diese können je nach Prozessanforderung kontinuierlich oder chargenweise gemischt werden.