Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Gasförmige Duftmoleküle

 

Gasförmige Duftmoleküle sind Geruchsstoffe, die in die Gasphase übergegangen sind und sich mit der Luft vermischen. Sie liegen dabei als einzelne Moleküle oder sehr kleine Molekülverbände vor, die sich frei zwischen den Luftmolekülen bewegen.

Ihre Ausbreitung im Raum erfolgt überwiegend durch Diffusion: Die Duftmoleküle breiten sich von Bereichen hoher Konzentration (z.B. der Parfumquelle) zu Bereichen niedriger Konzentration aus, bis sich eine annähernd gleichmäßige Verteilung eingestellt hat. Je höher die Temperatur und je kleiner die molare Masse des Duftmoleküls, desto schneller ist diese Ausbreitung. Luftströmungen (Konvektion, Zugluft, Ventilation) überlagern die Diffusion und können Geruchsfahnen gezielt transportieren.

Wahrgenommen werden gasförmige Duftmoleküle, wenn sie mit dem Luftstrom in die Nasenhöhle gelangen und dort an Riechrezeptoren binden. Dass Gerüche aus einer Quelle sich in kurzer Zeit im ganzen Raum bemerkbar machen, ist ein anschauliches Beispiel für Gasdiffusion in Kombination mit Luftbewegung.