Alpha-glycosidische Bindung
Eine alpha‑glycosidische Bindung ist eine glycosidische Bindung, bei der das anomere Zentrum des beteiligten Zuckers in der α‑Konfiguration vorliegt. In der Haworth‑Projektion bedeutet das: Die Hydroxygruppe am anomeren Kohlenstoffatom (meist C‑1) zeigt bei D‑Zuckern nach unten. Entsprechend verläuft auch das Bindungs‑Sauerstoffatom der glycosidischen Brücke „nach unten“, trans zur CH22OH‑Gruppe. Typische Beispiele sind die α‑1,4‑glycosidische Bindung in Amylose und Amylopektin oder die α‑1,6‑Verzweigungen in Stärke und Glykogen.
Eine α‑glycosidische Bindung ist eine glycosidische Bindung, bei der das anomere Zentrum des beteiligten Zuckers in der α‑Konfiguration vorliegt (z. B. α‑D‑Glucopyranosyl-(1→4)-α‑D‑Glucopyranose). In der Haworth‑Projektion bedeutet das: Die Hydroxygruppe am anomeren Kohlenstoffatom (meist C‑1) zeigt bei D‑Zuckern nach unten. Entsprechend verläuft auch das Bindungs‑Sauerstoffatom der glycosidischen Brücke „nach unten“, trans zur CH₂OH‑Gruppe. Typische Beispiele sind die α‑1,4‑glycosidische Bindung in Amylose und Amylopektin oder die α‑1,6‑Verzweigungen in Stärke und Glykogen.