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Wie bewerte ich die Mischfähigkeit eines Pulvergemisches bei großen Dichteunterschieden vorab im Labormaßstab?

Bewertungen der Mischfähigkeit im Labormaßstab sollten mit einem kleinen, gut reproduzierbaren Vorversuch erfolgen. Wichtig ist eine klare Messgröße für die Homogenität, zum Beispiel eine Leitkomponente oder ein analytisch gut erfassbarer Tracer.

Bei Pulvern mit großen Dichteunterschieden reicht es nicht aus, nur den Mischzustand direkt nach dem Mischen zu prüfen. Entscheidend ist auch, ob sich das Gemisch nach der Entleerung aus dem Mischer wieder entmischt. Deshalb sollten zusätzlich Schüttdichte, Fließfähigkeit und gegebenenfalls die Staubentwicklung geprüft werden, insbesondere nach Abfüllung, Verpackung und Transport.

Entnehmen Sie Proben aus mehreren Zonen des Mischguts. Arbeiten Sie mit abgestuften Mischzeiten und vergleichen Sie die Ergebnisse systematisch. So erkennen Sie, ab wann eine ausreichend homogene Mischung erreicht ist und ob diese Stabilität im weiteren Prozess erhalten bleibt.

So beherrscht amixon® große Dichte- und Partikelgrößenunterschiede beim Mischen

Die Mischfähigkeit eines Pulvergemisches mit großen Dichteunterschieden sollte im Labormaßstab mit einem reproduzierbaren Vorversuch bewertet werden. Dabei sind nicht nur die Dichteunterschiede relevant, sondern auch Partikelgrößenverteilung, Fließverhalten und Kohäsion. Für die Prüfung eignen sich ein definierter Tracer oder eine Leitkomponente sowie Proben aus mehreren Zonen des Mischguts.

Kritisch ist nicht nur der Mischzustand im Mischer, sondern auch der Austrag. Erfolgt der Austrag im freien Fall, kann sich das Mischgut zu einem Schüttkegel aufbauen und dabei entmischen. Günstiger ist ein entmischungsarmer Dichtstromaustrag in eine Abfüllanlage, auf ein Förderband oder in einen nachgeschalteten Prozess.

amixon® setzt für solche Aufgaben je nach Stoffsystem unterschiedliche Maschinen mit vertikal gelagerten Helix-Mischwerkzeugen ein. Dazu zählen der Doppelwellenmischer HM, der Einwellenmischer VM, der Konus-Einwellenmischer AM, der KoneSlid®-Mischer KS, der SpherHelics®-Mischer SH sowie der Gyraton®-Silomischer GM für große Chargen bis 100 m³. Diese Apparate sind darauf ausgelegt, auch heterogene Mischungen mit unterschiedlichen Dichten, Partikelgrößen und Fließeigenschaften kontrolliert zu homogenisieren.

Absicherung im amixon® Technikum

Ob die konkrete Kombination aus Dichtespreizung, Partikelgrößenverteilung und Kohäsion das erwartete Ergebnis liefert, prüft amixon® vorab im Technikum: Dafür stehen allein in Paderborn 35 Testanlagen zur Verfügung.