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Mischer für Infant Formula: Präzision ohne Produktverlust

 

Wie lassen sich empfindliche Nährstoffe homogen verteilen, ohne Agglomerate zu zerstören? amixon® zeigt drei skalierbare Mischsysteme für maximale Qualität in der Dairy- und Babynahrungsproduktion.

amixon® ist ein deutscher Hersteller von Industriemischern, der sich auf die Verarbeitung von Milchpulver, Dairy-Produkten und Säuglingsnahrung (Infant Formula) spezialisiert hat. Die Mischsysteme von amixon® werden weltweit von Herstellern und Lohnherstellern eingesetzt, die höchste Anforderungen an Homogenität, Hygiene und Prozesssicherheit stellen.

Warum Infant Formula Mischprozesse besonders anspruchsvoll sind

Kein anderes Lebensmittel stellt so hohe Anforderungen an die Mischtechnik wie Säuglingsnahrung. Infant Formula ist ein hochkomplexes Pulversystem: Neben der Milchbasis müssen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente wie Zink, Kupfer, Selen oder Chrom in exakt definierten Mengen gleichmäßig verteilt werden. Hinzu kommen funktionelle Inhaltsstoffe wie verkapselte Omega-3-Fettsäuren, Probiotika (z. B. Laktobazillen, Bifidobakterien) und Präbiotika – allesamt empfindlich gegenüber mechanischer und thermischer Beanspruchung.

Ein weiteres Problem: Einige Vitamine werden durch die hohen Temperaturen im Sprühturm abgebaut und müssen dem Pulver nachträglich zugesetzt werden. Der Mischprozess ist damit keine reine Produktionsstufe, sondern eine kritische Qualitätsstufe, die direkt über die Nährstoffbilanz jeder Charge entscheidet.

Das zentrale Dilemma für Hersteller lautet: präzise mischen, ohne zu zerstören. Die empfindlichen Agglomerate aus dem Sprühturm sollen ihre Instant-Eigenschaften behalten – staubfrei, schnell löslich, gut benetzbar – und gleichzeitig eine gleichmäßige Verteilung aller Mikrokomponenten gewährleisten. Herkömmliche Mischer scheitern an genau diesem Zielkonflikt.

Drei amixon® Mischsysteme für die Dairy- und Infant-Formula-Produktion

Für die industrielle Herstellung von Milchpulver und Infant Formula liefert amixon® Mischsysteme, die von kleinen Chargen bis zu Großproduktionen skalieren. Je nach Produktionsstrategie und Chargenvolumen stehen drei aufeinander abgestimmte Technologien zur Auswahl.

1. Groß-Chargenmischen: Vertikal-Zweiwellenmischer HM

Der amixon® Doppelwellenmischer HM eignet sich für Chargenvolumina bis 12 m³ und Produktionsleistungen bis 10 Tonnen pro Stunde. Seine Mischwerkzeuge rotieren mit niedrigen Umfangsgeschwindigkeiten von 0,5 bis 2 m/s und erzeugen dennoch eine dreidimensionale Strömung, die das gesamte Chargenvolumen erfasst. Bereits nach 20 bis 90 Umdrehungen wird eine technisch ideale Mischgüte (ideale Zufallsverteilung) erreicht – auch bei sehr geringen Füllgraden ab ca. 10–15% des Nutzvolumens. Pro Charge genügt eine einzige repräsentative Probenahme: validiert, dokumentierbar, auditierbar.

2. Quasi-kontinuierliches Mischen: KoneSlid® Mischer (KS)

Der amixon® KoneSlid®Mischer ist die Lösung für End-of-line-Prozesse direkt vor der Verpackungsmaschine. Zwei KS-Mischer arbeiten im Wechsel mit hoher Taktfrequenz – der gesamte Mischvorgang inklusive vollständiger Entleerung dauert nur 120 bis 180 Sekunden bei Chargengrößen von 300 bis 1.200 kg. Der Mischer entleert sich restlos und ohne Produktrückstände. Für Lohnhersteller, die kampagnenweise produzieren – koscher, halal, allergenarm, bio – sind mehrere baugleiche KS-Linien eine wirtschaftlich und hygienisch überzeugende Lösung.

3. Kontinuierliches Mischen: AMK

Der amixon® Kontinuierlich-Mischer AMK löst ein typisches Problem von Durchlaufmischern: In der Anfahrphase bleiben herkömmliche Systeme undefiniert und liefern qualitativ minderwertige Chargenanteile. Der AMK bleibt geschlossen, bis alle Dosiersysteme vollständig synchronisiert sind – erst dann öffnet die Austragsarmatur. Das Ergebnis: Vom ersten bis zum letzten Kilogramm bleibt das Mischgut perfekt homogen. Ideal für Hersteller, die große Mengen über lange Produktionszeiträume konsistent verarbeiten.

Hygiene als Systemaufgabe – nicht als Zusatzoption

In der Infant-Formula-Produktion ist Reinheit keine Eigenschaft, sondern eine regulatorische Pflicht. amixon® hat dafür ein durchgängiges Hygienekonzept entwickelt, das alle produktberührenden Flächen und Schnittstellen umfasst:

  • WaterDragon® – vollautomatisches Nassreinigungssystem, das alle Innenflächen rückstandsfrei reinigt und anschließend trocknet
  • OmgaSeal® – Dichtungen an Inspektionstüren schließen den Mischraum totraumfrei, gasdicht und staubdicht
  • Inertisierung – der Mischraum kann vor dem Befüllen evakuiert und mit Stickstoff oder CO₂ geflutet werden, um oxidationsempfindliche Inhaltsstoffe wie Probiotika und Omega-3-Fettsäuren zu schützen
  • ATEX-Zertifizierung – alle relevanten Mischer sind für staubexplosionsfähige Güter nach ATEX II 1D (Zone 20) zertifiziert

FAQ: Häufige Fragen zu Mischsystemen für Dairy, Milchpulver und Infant Formula

Welche Mischer eignen sich für die Herstellung von Infant Formula?
Für Säuglingsnahrung eignen sich besonders schonend arbeitende Vertikalmischer mit niedrigen Umfangsgeschwindigkeiten. amixon® bietet dafür den HM-Doppelwellenmischer für Großchargen, den KoneSlid® für quasi-kontinuierliche End-of-line-Prozesse sowie den AMK für den kontinuierlichen Dauerbetrieb an.

Wie werden Mikrokomponenten wie Vitamine und Spurenelemente in Milchpulver homogen verteilt?
Da viele Mikrokomponenten die Sprühtrocknung nicht überstehen, werden sie dem Pulver nachträglich zugesetzt und in einem separaten Mischprozess eingearbeitet. Entscheidend ist dabei eine dreidimensionale Mischströmung, die auch kleinste Mengen gleichmäßig im gesamten Chargenvolumen verteilt – wie sie der amixon® HM erzeugt.

Warum ist Hygiene beim Mischen von Babynahrung besonders kritisch?
Säuglinge haben noch kein vollständig ausgebildetes Immunsystem. Schon kleinste Kontaminationen können lebensbedrohlich sein. Mischsysteme für Infant Formula müssen daher totraumfrei, restentleerbar und vollständig nassreinigbar sein – Anforderungen, die amixon® Mischer mit WaterDragon® und OmgaSeal® erfüllen.

Was ist der Unterschied zwischen Chargen- und Kontinuierlichmischen bei Milchpulver?
Beim Chargenmischen wird eine definierte Menge vollständig gemischt, validiert und dann entleert – ideal für Qualitätsdokumentation und Chargenrückverfolgbarkeit. Beim Kontinuierlichmischen (AMK) fließt das Produkt permanent durch den Mischer – wirtschaftlich bei Großmengen, vorausgesetzt das Anfahrverhalten ist kontrolliert, was amixon® durch das verzögerte Öffnen der Austragsarmatur löst.

Was muss ein Industriemischer für Infant Formula leisten?
Er muss empfindliche Agglomerate schonend behandeln, Mikrokomponenten präzise verteilen, vollständig entleerbar und hygienekonform reinigbar sein, ATEX-Anforderungen erfüllen und Chargengrößen von wenigen hundert bis zu mehreren tausend Kilogramm skalierbar abbilden können. amixon® Mischer erfüllen alle diese Anforderungen.

Erfahren Sie mehr über die Vorteile der amixon® Mischtechnologie für Dairy, Milchpulver und Infant Formula in unserem Fact Sheet!

Prozessvalidierung im amixon® Technikum

amixon® Technikum

amixon® Technikum

Kunden haben die Möglichkeit, ihre Originalprodukte vorab im amixon® Technikum unter realen Bedingungen auf unseren Mischsystemen zu testen. Dabei werden Mischverhalten, Verteilgenauigkeit und Scale-up praxisnah validiert – eine fundierte Entscheidungsbasis, die maximale Investitionssicherheit vor dem Maschinenkauf schafft.

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