Triebmittel
Beim Backen bezeichnet der Begriff „Triebmittel” Stoffe, die im Teig Gase bilden oder einlagern. Dadurch wird der Teig gelockert und sein Volumen vergrößert. Triebmittel werden auch Backtriebmittel oder Lockerungsmittel genannt.
Zu den biologischen Triebmitteln zählen Hefe und Sauerteig. Zu den chemischen Triebmitteln zählen Backpulver, Natron, Hirschhornsalz und Pottasche. Zu den physikalischen Triebmitteln zählen Wasserdampf und eingeschlagene Luft.
Der Begriff „Treibmittel” wird in der technischen Chemie verwendet. Er beschreibt Stoffe, die bei Erwärmung, Druckentlastung oder chemischer Reaktion Gas freisetzen und so Materialien aufschäumen oder aufblähen. Typische Anwendungen sind Kunststoffe, Schäume und Baustoffe.
Im Backkontext wird der Begriff „Treibmittel” häufig umgangssprachlich verwendet, was jedoch terminologisch ungenau ist. Der fachlich korrekte Begriff in der Lebensmitteltechnik ist „Triebmittel” oder „Backtriebmittel”..