Optimale Restlosentleerung mit der SinConcave® und ComDisc® Technologie.

Optimale Restlosentleerung mit der SinConcave® und ComDisc® Technologie.

Kann ein Pulvermischer mit flachem Boden so hochgradig entleeren, dass mehr als 99,95 % der eingefüllten Pulver ideal gemischt ausgetragen werden?

Ja, dies ist dank innovativen amixon® Technologien möglich: Namentlich SinConcave® bzw. SinConvex® sowie ComDisc®. Jedes Pulver verfügt über spezifische rheologische Eigenschaften. Beeinflusst werden diese durch Feuchtigkeit, Partikelgrößen, elektrische Aufladung, Temperatur, Kohäsion und Adhäsion. Restentleergrade kann amixon® im Einzelfall nur dann zusichern, wenn Tests mit Ihren Original-Produkten absolviert wurden.

SinConcave®: Die Mischwerkwendeln sind konkav zum Zentrum des Mischraums verkippt. Sie verfügen über stark geneigte Flächen, so dass rieselfähige Mischgüter ohne Entmischung abwärts fließen.        

ComDisc®: Werkzeuge befinden sich am Rücken des unteren Mischwerkarms. Sie schwimmen durchs Mischgut und haben während des Mischens keine Bedeutung. Erst wenn der Füllgrad sinkt, neigen sie sich und räumen die Mischgutreste in den Ausflussstutzen. ComDisc® Werkzeuge arbeiten ähnlich wie Scheibenwischer. Sie berühren normalerweise erst bei fortgeschrittener Entleerung den Boden des Mischers.

Können sich solche Reibungsbeiwerte (Gleitreibungskoeffizient) ändern?

Auch diese Frage hat uns natürlich sehr beschäftigt, als das Mischsystem vor ca. 40 Jahren entwickelt wurde. Seit 1980 wurden tausende solcher Vertikalmischer mit flachem Boden gefertigt. Sie werden in nahezu allen Branchen erfolgreich eingesetzt; für „nanokeramische“ Hochleistungswerkstoffe ebenso wie für grobe Müslimischungen.

Viele Mischer existieren seit fast 40 Jahren und mischen noch immer tadellos. Alle Erfahrungswerte in puncto Mischgüte sind positiv.


Kann es passieren, dass ein neuer Vertikalmischer besser mischt als ein älterer Vertikalmischer, der bereits Verschleiß aufweist?

Wir können berichten, dass die Bereiche eines Mischers, die dem Verschleiß ausgesetzt sind, besonders glatt werden. Sie werden vom Mischgut sogar glänzend poliert. Der Reibungskoeffizient resultierend aus der Paarung „Pulver und Metall“ verringert sich dadurch. Aus diesem Grund können Sie sich der Dauerhaftigkeit Ihrer idealen Mischgüte gewiss sein.

Was würde geschehen, wenn die Mischgüter besonders abrasiv sind?

Wenn der Verschleiß immer weiter voranschreitet, kommt es zu einem sichtbaren Materialverlust am Mischwerkzeug. Dann sollte verschlissenes Material durch manuelles Schweißen ersetzt werden. Der Schweißzusatz-Werkstoff sollte besonders hart sein. Das Verfahren nennt sich „Schweiß-Aufpanzerung“. Solche Instandsetzungsmaßnahmen führen amixon® Experten bei Ihnen vor Ort im Mischer durch. Dieser muss nicht demontiert werden. Wenige Stunden nach der Aufpanzerung können Sie reinigen und wieder produzieren. Anzumerken ist an dieser Stelle, dass sich eine Verschleißerscheinung ungefähr mit dem Quadrat der Mischwerkzeug-Geschwindigkeit entwickelt. Die Mischwerkzeuge der amixon® Mischer drehen aber langsam, die Umfangsgeschwindigkeiten betragen normalerweise nur ca. 1 m/s bis 2,2 m/s.

Wenn das Mischwerkzeug mit einer Schweißaufpanzerung ertüchtigt wird, muss dann nicht auch das Mischgefäß instand gesetzt werden?

Nein, das kommt nur sehr selten vor. Die Dicke der Mischraum-Wandung können amixon® Mitarbeiter schnell an verschiedenen Stellen messen. Dort entdecken wir in der Regel nur sehr wenig Verschleiß. Insofern sehen wir am Mischraum sehr selten Handlungsbedarf.

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