Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Austragsorgan

 

Links dargestellt ein amixon® Mischsilo/ Fermenter für besonders hochviskose Substanzen. Das Mischwerkzeug a) kann reversierend betrieben werden entweder zum Befüllen und mischen oder zum Austragen. Gleiches gilt für konische Austragsschnecke c)

Ein Austragsorgan ist ein Funktionselement am Auslauf eines Behälters oder Mischers. Es steuert den Abzug des Produkts. Es bestimmt, wann und mit welcher Leistung ein Schüttgut oder eine Flüssigkeit austritt. Typische Austragsorgane sind Dosierschnecken, Zellenradschleusen, Schieber, Klappen, Vibrationsrinnen und Dosierbänder. Bei gut fließenden Flüssigkeiten oder Pulvern genügen Schieber, Klappen oder Zellenradschleusen. Je schlechter die Güter fließen, desto aufwendiger müssen die Austragsorgane konstruiert sein. 

Sie arbeiten ergänzend zur Schwerkraft, indem sie Zwangsströmungen erzeugen. Über Drehzahl, Hub oder Öffnungsgrad lässt sich der Massenstrom regulieren. Die Auslegung des Austragsorgans hat großen Einfluss auf das Fließverhalten, die Dosiergenauigkeit und die Vermeidung von Brücken- oder Schachtbildung. In der Schüttguttechnik werden Austragsorgane häufig direkt mit Wägeeinrichtungen kombiniert, um eine gravimetrische Dosierung zu ermöglichen. In hygienisch sensiblen Anwendungen besteht das produktberührte Austragsorgan in der Regel aus nichtrostendem Edelstahl und ist so konstruiert, dass es sich gut reinigen lässt und bei Bedarf CIP-fähig ist. Eine weitergehende Anforderung lautet dann „schnell zerlegbar”.