Die Herstellung von vegetarischen und veganen Fleischalternativen mit Pulvermischern von amixon®

Wachsender Markt für vegetarische und vegane Fleischersatzprodukte

In den letzten Jahren im Aufwind, heute angekommen und anerkannt: Der Trend zum Verzehr von vegetarischen und veganen Fleischersatzprodukten ist aus der heutigen Konsumkultur nicht mehr wegzudenken. Die dahinterstehenden Motive sind dabei so unterschiedlich wie die gewählten Alternativen: Viele Verbraucher verzichten zum Wohle des Tierwohls auf Fleisch. In diesen Fällen wird die Massentierhaltung aus ethischen Gründen abgelehnt. Andere wiederrum argumentieren, dass Fleisch und Wurst aus der Massentierhaltung als weniger gesund zu bewerten sei, nicht zuletzt auch wegen prophylaktisch verabreichter Tiermedizin.

In Kombination mit einem weiteren gesellschaftlichen Themenschwergewicht findet der vegetarische oder vegane Lebensstil einen Aktualitätsbezug, der seinesgleichen sucht. Die anhaltenden Diskussionen zum Klimaschutz treffen den Nerv vieler Verbraucher von vegetarischen und veganen Fleischalternativen. Der dahinterstehende Gedanke: Das Wachstum der Weltbevölkerung dürfe nicht auch noch mit einem Anstieg der industriellen Fleischproduktion einhergehen, da sich die Massentierhaltung für hohe CO2-Emissionen verantwortlich zeigt. Das Umweltbundesamt stärkt diese Sicht der Dinge: Der Verzicht auf Fleisch würde allein in Deutschland die Klimabilanz pro Kopf um circa 600 Kilogramm CO2 verbessern, was einer Reduzierung des CO2 Ausstoßes um satte 30 Prozent entspräche. Gründe für den Konsum von vegetarischen und veganen Fleischersatzprodukten gibt es also viele, Befürworter dieser Sicht der Dinge auch.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass etablierte Fleischverarbeiter der Lebensmittelindustrie und Startups die Idee verfolgen, Wurst, Fleisch und Grillwaren aus pflanzlichen Rohstoffen zu kreieren. Erhebliche Investitionen zur Entwicklung der optimalen vegetarischen oder veganen Fleischersatzalternative sind die Folge und sie sind erfolgreich: Früher noch unvorstellbar, müssen sich vegetarische oder vegane Würste vor einem ernsthaften Vergleich mit traditionell hergestellten Erzeugnissen heute nicht mehr scheuen.

Anforderungen an die Pulveraufbereitung bei der Herstellung von vegetarischen und veganen Fleischalternativen

Form, Konsistenz, Geschmack, Mundgefühl: Um dem traditionellen Schnitzel, dem Steak oder einem Burger auch wirklich zu 100 Prozent zu gleichen, sind in Zukunft noch große Anstrengungen notwendig. Doch das geschmackliche Erlebnis beim Verzehr von vegetarischen oder veganen Fleischersatzprodukten soll in Zukunft mit keinerlei Nachteil gegenüber herkömmlichen Fleischprodukten einhergehen. Texturen und sogar der Geruch sollen schließlich dem „Original“ bestmöglich nachempfunden werden.

Es beginnt mit der richtigen Mischtechnik: Diese zeigt sich von entscheidender Bedeutung bei der qualitativ hochwertigen Herstellung von vegetarischem oder veganem Fleisch. Grundmischungen bestehen nicht selten aus mehr als 30 Einzelkomponenten. Diese können trocken, halbfest oder flüssig sein und sich in Dichte, Partikelgröße, Rheologie und Stabilität.

Unter Berücksichtigung stetig verlaufender Abfüll- und Konfektionierungsprozesse wird eine kontinuierliche Massenaufbereitung bevorzugt. Das trifft insbesondere dann zu, wenn Rohstoffkomponenten schlecht fließen, anhaftend sind oder der Kontakt mit dem Luftsauerstoff möglichst vermieden werden sollte.

Das Problem: Je häufiger die Rezeptur geändert wird, und je mehr Einzelkomponenten genutzt werden, desto schwieriger ist die Umsetzung kontinuierlicher Mischprozesse bei der Pulveraufbereitung. Der Königsweg scheint oftmals die chargenweise Vorbereitung des größten Teils der Feststoffkomponenten zu einer Zwischenkomponente zu sein. Denn pulverige Güter sind im Gegensatz zu Flüssiggütern sehr viel komplizierter zu automatisieren und zu dosieren.

amixon® Kontinuierlich-Mischer: Der perfekte Industriemischer für Ihre Bedürfnisse

Die Lösung: Der amixon® Kontinuierlich-Mischer AMK, der sich zugleich als Präzisions-Chargenmischer eignet. Es handelt sich um einen konisch-zylindrischen Mischbehälter, in dessen Zentrum ein Helix-Mischwerkzeug rotiert. Der Mischer ruht auf Wägezellen und ist im unteren Bereich mit einer totraumfrei arbeitenden Verschlussarmatur versehen. Diese wird nach Maßgabe der Wägedaten geöffnet oder verschlossen und der Füllgrad somit konstant gehalten. Oberhalb der Mischanlage sind gravimetrisch arbeitende Pulverdosierer installiert.

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Der Kontinuierlich-Mischer von amixon® produziert von Anfang bis Ende ideale Mischgüten. Zu Beginn der Produktion werden alle gravimetrisch agierenden Dosierer zeitgleich mit geringem Massenstrom gestartet und der Füllstand der Mischanlage steigt. Sobald der Mischbehälter zu 50 Prozent gefüllt ist, startet der Antrieb des Industriemischers. Liegt der Füllstand bei 80 Prozent, öffnet sich das Austragsorgan langsam und hält die Menge des Mischguts konstant. Unter stetigem Abgleich steigen nun die Dosierströme bis zum maximalen Massenstrom. Zu guter Letzt verzögern alle Dosierorgane den Massenstrom sukzessive, schalten schließlich simultan ab und verschließen. Mit unserem innovativen SinConvex® Mischwerkzeug garantieren wir zuletzt eine hochgradige Restlosentleerung und die adäquate Verwertung von jedem Gramm des Mischguts.

Know-How aus Leidenschaft für Mischtechnik

Erfahren Sie mehr über Ihre Vorteile mit der amixon® Mischtechnik. Kontaktieren Sie uns und wir unterstützen Sie mit Versuchen und Vorführungen Ihrer Mischprozesse bei der Herstellung von vegetarischen oder veganen Fleischersatzprodukten. Wir freuen uns auf Sie in unseren exzellent ausgestatteten Technika in Deutschland, den Vereinigten Staaten, China, Japan, Indien, Thailand und Südkorea.