Thermalöl
Thermalöl ist ein spezielles Öl zur Wärmeübertragung. Es zirkuliert in geschlossenen Systemen. Das Ziel besteht darin, eine kontrollierte Beheizung von Apparaten und Prozessen zu erreichen. Thermalöle können mineralisch oder synthetisch sein. Sie sind für hohe Temperaturen geeignet und haben einen hohen Siedepunkt. Im Vergleich zu Wasser ermöglichen sie hohe Prozesstemperaturen bei moderatem Druck.
Wärmeleistung über den Massenstrom
Q̇ = \dot m · c_p · ΔT
- Q˙ ist die Wärmeübertragungsrate
- m˙ ist der Massenstrom der Wärmeträgerflüssigkeit
- cp ist die spezifische Wärmekapazität
- ΔT ist der Temperaturunterschied
- U ist der Gesamtwärmeübergangskoeffizient (Konvektion, Wandleitung, Konvektion).
- A ist die Wärmeübertragungsfläche
- ΔTlog ist die logarithmische mittlere Temperaturdifferenz
- ΔT1 = Temperaturunterschied am Einlass
- ΔT2 = Temperaturunterschied am Auslass
Wärmeübertragung über die Austauschfläche
Q̇ = U · A · ΔT_log
Thermalöl wird in Doppelmantelbehältern, Heizschlangen, Wärmeübertragern und temperierten Mischern eingesetzt. Es spielt eine wichtige Rolle bei chemischen Reaktionen, der Viskositätskontrolle und der Produktqualität. Sicherheitseinrichtungen wie Ausdehnungsgefäße, Inertisierung und Temperaturüberwachung sind Bestandteil von Thermalölsystemen.
Logarithmische mittlere Temperaturdifferenz (LMTD)
ΔT_log = (ΔT_1 - ΔT_2) / ln(ΔT_1 / ΔT_2)