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Trockene Agglomeration

 

Die trockene Agglomeration ist in der Pulvertechnologie weit verbreitet. Feinstpartikel besitzen die Eigenschaft, sich an andere Partikel anzuhaften. Diese Haftneigung nimmt mit abnehmender Partikelgröße zu. Ohne diese Agglomerationsneigung würden Staubfilter nicht effizient funktionieren. Die Partikel bilden Cluster und können so abgeschieden werden.

Auch bei Industrieruß und Farbpigmenten tritt trockene Agglomeration vereinzelt auf. Dieser Prozess wird als Trockenperlung bezeichnet. Dabei entstehen granulare Strukturen, ohne dass flüssige Bindemittel hinzugefügt werden müssen.

Ringschicht-Mischgranulatoren können solche Produkte trocken agglomerieren. Die Agglomeration erfolgt durch Scherung, Druck, Kollisionen und Adhäsion zwischen den Partikeln. Eine trockene Agglomeration ist eher ein seltener Glücksfall. In diesem Fall kann auf ein anschließendes thermisches Trocknen verzichtet werden.