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Bewegungsbahnen

 

In der Misch- und Verfahrenstechnik bezeichnet man als Bewegungsbahnen die Trajektorien einzelner Partikel oder Partikelgruppen, die durch die überlagerten Strömungen und Werkzeugbewegungen im Mischraum entstehen. Sie bilden zusammen das makroskopische Strömungsbild (zum Beispiel Kesselströmung oder Umlaufströmung) sowie die mikroskopischen Relativbewegungen. Letztere sind letztlich für den Stoffaustausch zwischen den verschiedenen Mischzonen verantwortlich.

In amixon® Pulvermischern folgt das Schüttgut typischerweise einer dreidimensionalen Kesselströmung: Das Produkt wird entlang der Behälterwand spiralförmig nach oben gefördert, strömt an der Oberfläche nach innen und sinkt in der Mitte wieder ab. Die Bewegungsbahnen einzelner Partikel durchlaufen so in wiederkehrenden Intervallen alle Bereiche des Mischraums. Lokale Verwirbelungen und Relativbewegungen überlagern diese Hauptströmung und erzeugen die für eine hohe Mischgüte notwendige Durchmischung, während die Partikelstruktur schonend behandelt wird.