Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Polymeraufbereitung

 

Als Polymeraufbereitung bezeichnet man die verfahrenstechnische Behandlung von Polymeren, mit der ihre physikalischen, chemischen und verarbeitungstechnischen Eigenschaften gezielt eingestellt werden. Der Prozess umfasst alle Schritte zwischen der Polymerherstellung und der Weiterverarbeitung zu Halbzeugen oder Endprodukten.

In der Kunststoffindustrie liegen Polymere in sehr unterschiedlichen Formen vor. Dazu zählen Pulver, Granulate, Flocken, Agglomerate oder pastöse Systeme. Ziel der Polymeraufbereitung ist es, diese Ausgangsformen an die Anforderungen der nachfolgenden Prozesse anzupassen. Wichtige Zielgrößen sind dabei die Partikelgröße und -struktur, der Feuchtegehalt, die Homogenität, die Fließfähigkeit und die Schüttdichte.

Ein zentrales Anwendungsfeld ist die Aufbereitung von Polymerpulvern. Dazu gehören beispielsweise Superabsorber, funktionelle Additive oder Compounds. Solche Materialien werden häufig mit Additiven gemischt, beschichtet oder agglomeriert. Oder sie werden getrocknet, bevor sie weiterverarbeitet werden. Besonders bei hochreinen oder hygroskopischen Polymeren kann die Pulververedelung sehr aufwändig sein.

In der Polymeraufbereitung handelt es sich in der Regel um große Stoffmengen. Diese müssen möglichst homogen vorliegen, wofür amixon® Lösungen zur Großchargenhomogenisierung bietet. Gyraton-Silomischer können Behältervolumina bis 100 m³ zuverlässig mischen. Darüber hinaus können sie auch für die kontinuierliche Vermischung eingesetzt werden. Das Gyraton®-Mischsystem arbeitet mit sehr kleinen Antriebsmotoren und einem besonders schonenden Mischprinzip. Trotz des geringen spezifischen Leistungsbedarfs werden ideale Mischgüten erreicht. Diese gelten in der Praxis als nicht weiter steigerbar. Die mechanischen Belastungen, die beim Mischen auf das Polymermaterial einwirken, sind sehr gering. Optional lassen sich thermische Prozessschritte integrieren.