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O-Ring

 

Die links dargestellte O-Ringdichtung zeigt den Ausschnitt einer Inspektionstür eines amixon®-Mischers. Die Nut ist so angeordnet, dass die Abdichtung nahezu totraumfrei erfolgt. Die Nut, in der der O-Ring liegt, ist leicht hinterwölbt. So kann die O-Ringdichtung nicht herausfallen. Diese Bauart ist Teil des OptiKleen®-Konzepts.

Ein O-Ring ist ein ringförmiges Dichtelement mit kreisförmigem Querschnitt. Er wird zur Abdichtung zwischen zwei Bauteilen eingesetzt. Er wird in einer Nut positioniert und durch Verpressung elastisch verformt, sodass er den Spalt zwischen den Dichtflächen zuverlässig abdichtet. O-Ringe werden in der Verfahrenstechnik in statischen und dynamischen Anwendungen verwendet, beispielsweise an Deckeln, Revisionstüren, Flanschen oder Wellen. Ihre Dichtwirkung beruht auf der elastischen Rückstellkraft des Werkstoffs sowie auf dem anliegenden Betriebsdruck. Für Funktion und Lebensdauer sind Werkstoffauswahl, Oberflächenqualität, Nutgeometrie und Einbaubedingungen entscheidend.

In Pulver- und Schüttgutprozessen müssen O-Ringe zusätzlich Anforderungen bezüglich Abriebfestigkeit, chemischer Beständigkeit, Temperaturstabilität und gegebenenfalls Hygienetauglichkeit erfüllen. Eine fachgerechte Montage trägt wesentlich zur Dichtheit bei.