Konusmischer mit extrem schneller Entleerung

Für die Nährmittelherstellung sollen zuweilen kleinere Mischer als üblich verwendet werden, die mit besonders kurzen Mischzyklen zu betreiben sind. Das bedeutet, dass nicht nur die Beschickung und der Mischprozess zu beschleunigen sind, sondern auch, dass die Entleerung sehr schnell und restlos stattzufinden hat. Es gibt mehrere Gründe dafür, die Batchgrößen zu verkleinern. Zum einen müssen Lohnmischereien und Abfüllbetriebe tendenziell immer mehr differierende und kleinere Mischaufträge ableisten, zum anderen soll durch die Verkleinerung der Gesamtanlage der Reinigungsaufwand minimiert werden.
Das Unternehmen Amixon hat sich dieser neuen Herausforderung angenommen und eine Neuentwicklung basierend auf der Ein- und Doppelwellentechnologie hervorgebracht. Das Resultat besticht durch exzellenten Kundennutzen. Ideale Mischgüten werden in kurzen Mischzeiten erzielt. Ein minimaler Energieeintrag und Erhalt der aus dem Sprühturm gewonnenen Agglomerate zeichnet den Mischer ebenso aus wie die hochgradige Restentleerung bis zu 0,001% und besser. Die Verwendbarkeit für variierende Füllgrade beträgt von 10–100%.
Der Mischer verfügt über eine hygienische Apparateausführung im Hinblick auf automatische Nassreinigung. Die ideal ergonomische Ausprägung mittels großformatiger Inspektionstüren, die in der Clever Cut Bauweise gefertigt sind, überzeugt ebenso wie die kompakte, platzsparende Bauart. Trotz geringer Drehfrequenzen der Helix-Mischwerkzeuge sind die Mischgüten ideal genau und werden innerhalb von 20–60 Sekunden erzielt. Diese sind unabhängig vom Füllgrad, der Drehfrequenz und etwaig differierenden Komponenteneigenschaften wie Partikelgröße, Dichte, Kohäsion, Adhäsion oder Viskosität. Rotationssymmetrische Verschlusselemente senken sich wenige Zentimeter und gestatten die Totalentleerung innerhalb weniger Sekunden.
So ist es möglich, mit einem 500 l-Mischer eine Abfüllmaschine mit einem Volumenstrom von 11 m³ pro Stunde zu versorgen. Falls die Güter ungewöhnlich fragil sind, oder staubexplosive Zustände nur bei Peripheriegeschwindigkeiten kleiner 1 m/s vermieden werden, kann die Mischwerksdrehfrequenz verringert werden.
Der Mischvorgang findet ohne Qualitätseinbußen auch bei langsamer Drehbewegung der Mischwerkzeuge statt.