Restlosentleerung mit KoneSlid®

KS TECHNIKUM

KS Restlosentleerung

KoneSlid-Stroemungsgrafik

Angenommen ein Pulver verarbeitender Misch- und Abfüllbetrieb wäre so beschaffen, dass aus den beteiligten Apparaten wie BigBag Aufgabestation, Förderanlage, Siebmaschine, Verwiegeanlage, Mischer, Silo, Abfüllanlage etc. sämtliche Pulverreste selbsttätig und restlos ausfließen, so dass lediglich Staubreste verbleiben würden.

Dann könnte man in vielen Fällen darauf verzichten, die Anlage manuell zu reinigen. Um bei einem Rezepturwechsel sicherzugehen, dass auch Staubreste unterhalb der Nachweisgrenze eliminiert werden, könnte mithilfe eines geeigneten Pulvers ein Spülgang gefahren werden.

Sicherlich ist diese Vorgehensweise nur dann denkbar, wenn ansonsten eine Trockenreinigung ausreicht; also weder intensive Gerüche noch Farben abzureinigen sind.

Der Wunsch nach einer restlos entleerenden Prozessmaschine ist alt und trotzdem immer wieder aktuell, weil er so schwer zu erfüllen ist. Beispielsweise gehen viele Richtlinien zum hygienischen Design der EHEDG auf diese Fragestellung ein und auch europäische Normen wie die EN 1672-2:2009 Nahrungsmittelmaschinen/Allgemeine Gestaltungsleitsätze/Teil 2: Hygieneanforderungen

Neu ist das Design einer Pulvermischmaschine namens KoneSlid®. Der Mischraum weist einen Konus auf, dessen Spitze abgeschnitten wurde und umgekehrt in den Mischraum eingesetzt wurde. Er fungiert dort als Verdrängerkörper und Entleerventil. Im Mischraum rotiert ein Wendelmischwerkzeug und fördert die Mischgüter aufwärts; im Zentrum fließen die Güter abwärts. Abwärtsfließend wird der Produktstrom vom konischen Verdrängerkörper zur Peripherie geleitet. Nach ungefähr 4 bis 5 Umdrehungen hat das Mischwerkzeug das Behältervolumen einmal vollständig umgeschichtet. Nach ungefähr 20 bis 30 Umdrehungen ist die Mischung perfekt homogen.

Die Energieeintragung ist minimal, insofern erfolgt der Mischprozess besonders schonend. Die Partikelformen und Größen verbleiben unverändert. Der KoneSlid®-Mischer wurde insbesondere für die Güter entwickelt, wie sie aus der Sprühtrocknung, der Wirbelschichtgranulation oder der Bandtrocknung resultieren und deren Partikel unterschiedlich groß und fragil sein können.

Beispiele hierfür sind Instantgetränkepulver, Trockenmilchderivate, Babynahrung aber auch Instantsuppen, Müsli, Tiefkühlnahrung, Tablettenmassen und ummantelte Metallpulver. Noch schneller als der Mischprozess vollzieht sich die Entleerung, wenn sich der Verdrängerkörper nach unten bewegt. Innerhalb weniger Sekunden fließt das Mischgut aus. Im darunter angeordneten Gefäß entstehen in der Regel keine Schüttkegel. Die Entleerung vollzieht sich bis auf minimale Staubreste vollständig.

Ich interessiere mich für 99,99% Restentleerung.